Würzburg
27.11.2020 - 07:58 Uhr

Stadt Würzburg spendet AfD-Mieteinnahmen an Flüchtlingshilfe

Das dürfte die AfD so nicht geplant haben: Weil die Stadt Würzburg dreimal Räume an die rechtpopulistische Partei vermietet hat, ist sie in Kritik geraten. Nun spendet sie kurzerhand die Einnahmen an die Flüchtlingshilfe.

Klatsche für die AfD in Würzburg: Die Mieteinnahmen spendet die Stadt Würzburg an die Flüchtlingshilfe. Archivbild: Daniel Karmann/dpa
Klatsche für die AfD in Würzburg: Die Mieteinnahmen spendet die Stadt Würzburg an die Flüchtlingshilfe.

Die Stadt Würzburg hat Einnahmen aus umstrittenen Raumvermietungen an die AfD für die Flüchtlingshilfe gespendet.

Wie die Stadt mitteilte, überreichte Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) dem Verein „Hermine - Hilfe für Menschen in Not“ am Donnerstag einen symbolischen Scheck über 2450 Euro. Der Verein organisiert den Angaben zufolge gerade den Umzug in eine neue Lagerhalle und plant im Winter eine Hilfs-Fahrt nach Bosnien.

Die Stadt hatte dreimal Räume an die rechtspopulistische AfD vermietet und war damit in Kritik geraten.

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Trabitz21.09.2020
 
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