03.05.2019 - 10:00 Uhr
StraubingDeutschland & Welt

Zigaretten in Waschmaschine geschmuggelt

Mit einer Waschtrommel voller Zigaretten haben Zöllner einen Mann bei Straubing aus dem Verkehr gezogen. 53 Stangen wollte er nach Deutschland schmuggeln.

Ungewöhnliches Versteck für Zigaretten.
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Ein ganz besonders einfallreiches Versteck dachte sich ein 59-Jähriger aus, um etwa 11.000 unversteuerte Zigaretten nach Deutschland zu schmuggeln. Dabei hat er allerdings die Rechnung ohne die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Furth im Wald des Hauptzollamts Regensburg gemacht.

Die Beamten kontrollierten das Fahrzeuggespann des Mannes vor einigen Tagen nahe Straubing. Bei der Befragung gab der Mann an, er habe auf seinem Anhänger Baumaterial geladen, Zigaretten oder Alkohol habe er nicht dabei, heißt es in der Pressemitteilung des Zolls. Bei der genaueren Überprüfung des Pkw zeigte sich jedoch, dass es der Mann mit der Wahrheit nicht so genau nahm: Im Kofferraum befand sich eine Waschmaschine, die Waschtrommel war aber nicht mit Schmutzwäsche, sondern mit 53 Stangen Zigaretten befüllt. Diese sollten gewinnbringend in Deutschland verkauft werden. Die Zöllner leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein und stellten die Zigaretten sicher.

Bei einem weiteren Aufgriff gelang es den Further Zöllnern insgesamt 2748 Stück Einzeldosen verschiedener verschreibungspflichtiger Medikamente, vorwiegend Antibiotika, zu beschlagnahmen. Der 47-jährige Reisende konnte für die Arzneimittel keinerlei Rezepte oder Genehmigungen vorlegen. Des Weiteren stellten die Zöllner in der Folge bei verschiedenen Aufgriffen 15.000 Stück Zigaretten sowie 44 Stück Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen sicher und leiteten Strafverfahren ein.

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