12.02.2021 - 14:33 Uhr
TirschenreuthDeutschland & Welt

Bundestagswahl: CSU-Senioren nominieren Reiner Meier

Nach den ersten vier Jahren in Berlin war Schluss für Reiner Meier. Für die Rückkehr in den Bundestag reichte es nicht. Jetzt versucht der CSU-Politiker aus dem Kreis Tirschenreuth einen neuen Anlauf.

Der Plenarsaal des Deutschen Bundestages kurz vor der Plenarsitzung
von Alexander Pausch Kontakt Profil

Die Senioren-Union in der CSU hat Reiner Meier aus dem Landkreis Tirschenreuth als ihren Kandidaten für die CSU-Bundestagsliste nominiert. Für den 67-jährigen Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist es der zweite Versuch, in den Bundestag zurückzukehren. Von 2013 bis 2017 war der langjährige Oberpfälzer Bezirksvorsitzende der Arbeitnehmer-Union (CSA) Mitglied des Bundestages. Meier war auf Platz 36 der CSU-Landesliste gewählt worden. Im Jahr 2017 reichte auch der Platz 30 der Liste nicht. Die CSU schnitt zu schlecht ab.

Meier hat sich immer als Vertreter der Arbeitnehmer verstanden. "Ältere Arbeitnehmer hatten es immer schon schwer", sagte er laut Mitteilung der Senioren-Union vom Freitag. "Die schönen Worte von dem großen Wert der Berufs- und Lebenserfahrung helfen selten, wenn ein Arbeitnehmer über 50 - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich auf Stellensuche gehen muss." Bei einer Rückkehr in den Bundestag will Meier für einen neuen Anlauf beim Thema Rente, sowie in Fragen von Gesundheit und Pflege werben. Sein Ziel: Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, sollen ihr Alter in Würde genießen können. "Das haben sie sich verdient".

Die schönen Worte von dem großen Wert der Berufs- und Lebenserfahrung helfen selten, wenn ein Arbeitnehmer über 50 - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich auf Stellensuche gehen muss.

Reiner Meier, Kandidat der bayerischen Senioren-Union für den Bundestag

Reiner Meier, Kandidat der bayerischen Senioren-Union für den Bundestag

Der bayerische Landesvorsitzende Thomas Goppel der Senioren-Union fordert für Reiner Meier "aussichtsreichen Listenplatz auf der CSU-Liste zur Bundestagswahl". Goppel sieht darin eine Ergänzung zum Werben um Frauen und Junge. "Auch bei der Gründergeneration kommen einige nach wie vor zu kurz, wenn es um die Anerkennung ihrer Lebensleistung geht" , sagte Goppel. „Gesundheit und Pflege werden in den kommenden Jahren auf der politischen Agenda ganz oben stehen."

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