"Es war einmal... in der Oberpfalz" Episode 8: Der Wald im Märchen

10.03.2022 - 07:25 Uhr

In den Oberpfälzer Märchen werden Waldgeister wie der Hoymann zu Beschützern der Natur. Im Podcast sprechen Wolfi Ruppert und Lucia Brunner über die Rolle von Sagen und Mythen für unser heutiges Verständnis von Wald und Natur.

In der neuen Folge von "Es war einmal... in der Oberpfalz" geht es um den Wald als Märchensymbol.

Gerade in der Coronakrise ist der Wald und die Natur wieder zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Der Begriff "Natürlichkeit" hat in Zeiten des Klimawandels sogar Hochkonjunktur. Dabei führt der Mensch zur Natur ein sehr kompliziertes Verhältnis. Im Podcast sprechen die Moderatoren Lucia Brunner und Wolfgang Ruppert wie Märchen und Sagen bis heute unsere widersprüchliche Haltung zu Natur prägen. So wurde in der Romantik im 19. Jahrhundert der Wald zu einem Symbol für nationale Identität, mythologische Vorstellungen und zu einem Schauplatz für viele sagenhafte Gestalten.

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So treten hier Waldgeister wie Hoymänner, Holzhetzer, Holzfräulein oder Hollermännlein in Erscheinung, die häufig Beschützer und Hüter der Natur sind. Sie bestrafen aber auch diejenigen, die der Natur schaden wollen. Der Wald wird in den Geschichten zu einem Rückzugsort, Versteck oder aber auch zu einer Bühne für viele Abenteuer. Ein Märchen etwa erzählt von einer bösen Stiefmutter, die die Tochter ihres Mannes im Winter in den Wald schickt, um Erdbeeren zu suchen. Ob dieses scheinbar unmögliche Vorhaben gelingt, hört ihr in der aktuellen Podcast-Folge.

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Hintergrund:

Über die Moderatoren

  • Lucia Brunner: 29 Jahre alt, Lokalredakteurin in Tirschenreuth, aus Wiesau. Liebt Fantasygeschichten aller Art und wanderte auf den großen Teichlberg, weil sie dort den Schatz der Hankerler finden wollte.
  • Wolfi Ruppert: 28 Jahre alt, Lokalredakteur aus Amberg für Amberg. Interessiert sich für schwarze Romantik und suchte schon als Kind in der Walpurigsnacht nach Schlüsseln für verborgene Häuser auf dem Maria-Hilf-Berg.
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