Passau
04.08.2026 - 13:38 Uhr

Warnstufe für Donau zwischen Regensburg und Passau ausgerufen

Die Regierung der Oberpfalz hat die Warnstufe für die Donau zwischen Regensburg und Passau ausgerufen. Hohe Wassertemperaturen belasten die Gewässerökologie.

Die Regierung der Oberpfalz hat die Warnstufe für die Donau zwischen Regensburg und Passau ausgerufen. Hohe Wassertemperaturen belasten die Gewässerökologie. Symbolbild: Armin Weigel/dpa
Die Regierung der Oberpfalz hat die Warnstufe für die Donau zwischen Regensburg und Passau ausgerufen. Hohe Wassertemperaturen belasten die Gewässerökologie.

Die Regierung der Oberpfalz hat die Meldestufe „Warnung“ für den Bereich der Donau zwischen Regensburg und Passau ausgesprochen. Diese Maßnahme basiert laut Pressemitteilung auf dem „Alarmplan bayerische Donau Gewässerökologie“ und gilt zunächst bis Donnerstag, 6. August. Danach wird die Situation neu bewertet, wie die Behörde mitteilt.

Grund für die Warnstufe sind die hohen Wassertemperaturen, die die gewässerökologischen Verhältnisse in der Donau negativ beeinflussen. Geringe Abflüsse und angekündigte Gewitter mit Bewölkung könnten die Sauerstoffverfügbarkeit weiter reduzieren und die Gewässerorganismen belasten, so die Regierung der Oberpfalz.

Um die Belastungen der Gewässerorganismen zu minimieren, setzen die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und Kreisverwaltungsbehörden Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoff- und Temperaturregimes um. Dazu gehören unter anderem fachliche Beratungen der Unternehmensträger und gegebenenfalls Aufforderungen zur freiwilligen Umsetzung gewässerökologisch verbessernder Maßnahmen. Auch Anordnungen zur Emissionsreduzierung und die Ablehnung von Anträgen auf Maßnahmen, die die gewässerökologische Situation verschlechtern könnten, sind möglich.

Aktivitäten, die die Gewässerökologie weiter verschlechtern könnten, sollen laut Pressemitteilung unterbunden werden. Dazu zählen Schlammräumungen und Baggerarbeiten in der Donau, die Außerbetriebnahme von Abwasserreinigungsanlagen zu Sanierungszwecken und die Einstellung der Phosphatfällung auf Kläranlagen.

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