Projekt „Krieg und Frieden“

Die Klasse 4b der Gerhardinger-Schule in Weiden berichtet von einem Projekt, das viele Kinder zum Nachdenken gebracht hat.

Das Projekt "Krieg und Frieden" brachte die Kinder zum Nachdenken.
von Autor HFZProfil

In den letzten zwei Jahren kamen an unsere Schule mehr als 25 Kinder, die aus einem Kriegsgebiet geflüchtet sind. Leila zum Beispiel kommt aus Syrien und ist mit ihrer Familie vor einem Jahr über die Türkei, Griechenland und Schweden nach Deutschland geflohen. Oder Rana aus dem Irak, sie kam zu Fuß, mit dem Schiff und dann mit dem Bus nach Deutschland.

Fremde verstehen

An unserer Schule fand dazu das Projekt „Krieg und Frieden“ statt. Wir sprachen mit den Kindern über ihre Flucht, lernten uns besser kennen und verstanden immer mehr die fremde Lebensweise. Zusammen mit Jugendsozialarbeiterin Marina Arndt und Islamlehrer Mehmet Yalcin sprachen wir darüber, was Krieg ist, wie es den betroffenen Menschen damit geht und was eine Flucht aus der Heimat bedeutet.

Oft tragen die Unterschiede zwischen den Religionen dazu bei, dass Krieg entsteht. Uns wurde durch dieses Projekt erst bewusst, was es heißt, hier in Deutschland in Frieden leben zu können. Auch überlegten wir, was jeder von uns tun kann, dass wir an unserer Schule friedlich miteinander umgehen und lernen können.

Unsere Ergebnisse stellten wir dann allen Schülern und Lehrern auf großen Plakaten vor. Zur Zeit bereiten wir zu diesem Thema auch ein Theaterspiel vor, es heißt „Raha, das Mädchen mit der Perlenkette“.

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