Meinung: Die Zeit vor Corona kommt nicht zurück

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Neue Corona-Mutationen sind jederzeit möglich. Auch deshalb wird es nicht mehr so wie früher werden. Sich damit abzufinden, macht das Leben mit der Pandemie leichter, kommentiert Wolfgang Würth.

Impfstoff gegen Corona
von Wolfgang Würth Kontakt Profil
Kommentar

Jetzt reden wir also ernsthaft über Mutanten. Dass solche Science-Fiction-Themen unseren Alltag prägen, zeigt, wie sehr die Corona-Pandemie in nur einem Jahr unser Leben verändert und auf den Kopf gestellt hat.

Und wenn man ehrlich ist: Es macht auch deutlich, dass sich die Menschheit wohl vom Gedanken verabschieden kann, dass diese Pandemie in absehbarer Zeit "überstanden" sein wird. So wie es einmal war, wird es nicht mehr. Auch die Corona-Impfung wird der Menschheit das "Früher" nicht zurück geben.

Ein Grund, sich nicht impfen zu lassen? Natürlich nicht, ganz im Gegenteil. Es ist an der Zeit, sich mit der neuen Realität zu arrangieren. Und in dieser Realität wird es darauf ankommen, aktiv auf neue Bedrohungen zu reagieren. Wir werden häufiger gezwungen sein, unser Verhalten kurzfristig anzupassen.

Die Experten warnen, dass jederzeit neue Mutationen auftreten können, die uns möglicherweise auch neue Entbehrungen aufbürden. Es hilft nicht, sich an die alte Normalität zu klammern und auf ihre Rückkehr zu hoffen. Das macht es nur viel schwieriger, sich an diese neue, ständig wandelnde Realität zu gewöhnen.

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