Hangel-Rampe, Hüpfpilze, Kreuz-und-Quer-Balancierbalken, Bodentrampolin und Wankelbrett sind auf dem Wunschzettel der Grundschule für den Ranger am Schulsportplatz aufgelistet. "Wir wollen etwas Multifunktionales für viele Bewegungsarten", sagt Rektorin Heike Merther. "Geräte für Fitness, Spiel, Spass, Bewegung ud Unterricht sind das Ziel", ergänzt Landschaftsplaner Peter Meyer.
Bis vor ein paar Jahren stand hier ein Niederseilgarten unter schattenspendenden Bäumen. Der musste nach einem Unfall weichen. Jetzt gab der Stadtrat grünes Licht für eine neue Gestaltung des Areals am Spielfeldrand. Merther ist begeistert über die Nachricht aus dem Rathaus und freut sich auf einen Baubeginn in den Sommerferien.
Außerdem hofft die Schulleiterin, dass neben den Spielgeräten auch noch ein Baum gepflanzt wird. Sonst seien die Kinder an dieser Stelle beim Sport und Spielen sowie als Zuschauer des Geschehens auf dem Platz der Hitze ausgesetzt. "Dort scheint die pralle Sonne hin."
Die Idee für das Projekt ist schon vier Jahre alt. Damals übergab die langjährige Elternbeiratsvorsitzende Yelitz Hahn zum Abschied aus dem Gremium Geld für ein Spielgerät am Hang. Dann kamen der Unfall sowie andere Baustellen am Schulhügel, und damit geriet die Umgestaltung ins Stocken. Jetzt wurde eine Fachfirma mit der Planung beauftragt, die nun abschnittsweise verwirklicht werden soll.
Vom Elternbeirat stehen insgesamt bis zu 7000 Euro zur Verfügung. Die Stadt hat für diese und weitere Maßnahmen im Bereich zwischen den Schulen 10 000 Euro im Haushalt eingeplant. So viel kostet es nach Meyers Angebot auch, die beiden ersten Abschnitte zu realisieren. Die Kommune trägt gemäß Beschluss des Stadtrats davon die Hälfte in Höhe von 5000 Euro. Merther versprach, dass die Schule das Projekt mit einem Teil des Erlöses aus dem Spendenlauf ebenfalls finanziell unterstützen werde.
"Marion Riebl-Schäffler hat richtig angeschoben", lobte sie das Engagement der aktuellen Vorsitzenden des Elternbeirats. Eigentlich versuche die Schule, die Gelder, die die Elternvertretung erwirtschaftet habe, schnellstmöglich einzusetzen, damit die jeweiligen Kinder direkt etwas vom Engagement der Mütter und Väter hätten, meinte Merther. Das sei hier nicht möglich gewesen.
Dafür waren bei der Auswahl der Geräte auch die Kinder beteiligt. In den Klassensprecherkonferenzen durften sie diskutieren, ihre Meinung sagen und so auch zur Entscheidung beitragen. Merther will mit diesen Konferenzen auch bei anderen Themen den Schülern praktische Demokratie vermitteln.













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