Da die Adlholzer Kirwa ausgefallen ist, musste erneut auf Festzelt, Kirchenzug und Baumaustanzen verzichtet werden. Gefeiert wurde dennoch: Der Weihetag der Adlholzer Dorfkapelle jährte sich zum 50. Mal. Zu Ehren der Mutter Gottes hatte der damalige Vilsecker Stadtpfarrer Luitpold Schosser 1971 das Gotteshaus geweiht. Zum 50. Geburtstag der Dorfkapelle feierten die Bürger und die Kirwaleit der Adlholzer Landjugend mit Pater Robin, dem Vilsecker Stadtpfarrer, einen festlichen Gottesdienste. Dieser fand im Freien vor der Kapelle statt. Die Dagesteiner Musikanten gestalteten die Messe musikalisch.
In seiner Predigt ging Pater Robin auf einige Meilensteine der Baugeschichte des Gotteshauses ein. Robin verwies auch darauf, dass der 50. Weihetag der Kapelle zugleich der zehnte Todestag von Reinhard Stich war. Stich hatte mit seiner Familie Jahrzehnte lang den Mesnerdienst übernommen und die Kapelle betreute. Bis heute führt seine Frau diesen Dienst weiter.
Ortsvorsteher Paul Winklmann blickte ebenfalls auf die Entstehungsgeschichte der Dorfkapelle zurück. Diese habe bereits 1949 mit der Gründung eines eigenen Kapellenbauvereins begonnen. Er erwähnte Höhen und Tiefen während der Planung und Umsetzung. 1971 wurde das Projekt schließlich abgeschlossen: Seitdem befindet sich die Kapelle in der Dorfmitte von Adlholz. Die Bürger waren froh, dass sie trotz der momentanen Corona-Bedingungen diesen besonderen Tag angemessen feiern konnte. Am Ende des Gottesdienstes gab Pater Robin den Anstoß für eine abendliche Marienandacht. Und noch am gleichen Abend setzen die Adlholzer diesen Vorschlag um.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.