Glück im Unglück hatte ein 29-jähriger Autofahrer am Freitagmorgen, 27. August, gegen 7.50 Uhr bei Hahnbach. Der laut Polizei ortsunkundige Mann aus dem Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab war von Adlholz kommend ungebremst in die Staatsstraße 2021 gefahren. "Er dachte, auf der Vorfahrtsstraße zu sein", erklärt ein Polizeibeamter noch am Unfallort. Im Kreuzungsbereich krachte der VW-Touran in die rechte Seite eines Lastwagens. Der vorfahrtsberechtigte Transporter war auf der Staatsstraße in Richtung Vilseck unterwegs.
"Der Autofahrer hatte wohl noch Glück, dass er den Lkw seitlich erwischt hat und nicht umgekehrt", schildert der Polizist den Hergang. Der Unfallverursacher sowie der 56-jährige Lkw-Fahrer aus Thüringen blieben unverletzt. Die Person auf dem Beifahrersitz des Lkw hingegen musste nach der Kollision mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der VW-Fahrer war alleine unterwegs.
Den Schaden schätzen die Beamten auf rund 20.000 Euro. Der Lastwagen war in einer angrenzenden Wiese zum Stehen gekommen, der VW blieb mit stark demolierter Front entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Kreuzung liegen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt, und im Falle des Lkw aufwendig geborgen, werden. Während der polizeilichen Unfallaufnahme war die Staatsstraße zeitweise halbseitig gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.















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