05.04.2019 - 15:19 Uhr
Ahornberg bei ImmenreuthOberpfalz

Rallye-Legende fährt vor

Walter Röhrl, eine Legende des deutschen Automobilsports, wird am 3. Mai für voraussichtlich eine halbe Stunde beim Feuerwehrgerätehaus Halt machen und mit ihm 25 Fahrer der legendären Olympia Rallye von 1972.

Walter Röhrl.
von Bernhard KreuzerProfil
Die Veteranen der Olympia Rallye 1972 und die auch interessierte Motorsportfans können am 3. Mai zum Ahornberger Feuerwehrgerätehaus kommen. Dieter Pinzer, Albert Melzner und Gerhard Greger (von links) haben die nötigen Vorbereitungen getroffen.

Sie fahren noch einmal die Teil-Etappe der 48. Wertungsprüfung ab. 3400 Kilometer lang war die Rallye, 307 Fahrer starteten in Kiel, 145 erreichten am 19. August 1972 das Ziel bei den BMW-Werken in München. Am 17. August 1972 führte die 48. Wertungsprüfung durch Ahornberg mit Kontrollstelle beim heutigen Feuerwehrgerätehaus.

Dort werden am Freitag, 3. Mai, wieder Erinnerungen ausgetauscht. Dabei sein werden auch Harald Demuth, Speichersdorf, sowie die Marktredwitzer Rallyeteilnehmer Michael Neubauer und Werner Thoma.

Für Walter Röhrl war es mit seinem Ford Capri der Durchbruch im Rennsport. Das Ziel in München erreichte er damals wegen eines Motorschadens nicht. Bei der Ahornberger Kaffeepause gibt es sein damaliges Rallyeauto nicht zu bestaunen. Dafür den Originalnachbau eines BMW 2002, der beim Rennen dabei war. Delta Mike aus Berlin stellt ihn vor.

Startplatz für die Fahrt der Veteranen des Motorsports ist am Freitag, 3. Mai, um 10 Uhr in Fichtelberg. Beim Wildgehege in Mehlmeisel ist ein Zwischenstopp eingeplant. Über die neue Waldhausstraße führt die Fahrt weiter nach Ahornberg. Die Ankunft ist zwischen 11 und 11.30 Uhr vorgesehen. Es wird eine eher gemütliche Fahrt über die unbefestigten Waldwege und nicht die wilde Sekundenjagd von 1972. Ehrenkommandant Albert Melzner von der Ahornberger Feuerwehr und ihr Vorsitzender Gerhard Greger erinnern sich noch sehr gut an die aufgewühlten und ramponierten Schotterwege auf der Teilstrecke. Eine Höchstgeschwindigkeit von nur 30 Stundenkilometern erlaubt die Bayerische Forstverwaltung dem Konvoi bei dieser Fahrt auf den unbefestigten Waldwegen.

Dieter Pinzer aus Neukirchen, Markt Weidenberg, organisiert das zweite Olympia-Rallye-Treffen von Donnerstag, 2., bis Samstag, 4. Mai, in Marktredwitz. Die Erinnerungsfahrt am Freitag, 3. Mai, endet im Speedtreibhaus von Horst Linn in Eschenfelden.

Für den Zwischenstopp in Ahornberg wurden nunmehr die letzten Vorbereitungen getroffen. Was Dieter Pinzer noch sucht, sind Bildmaterial und Dokumente von der Rallye vor 47 Jahren, er ist unter der Nummer 09209/496 erreichbar.

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