12.03.2020 - 16:58 Uhr
AltendorfOberpfalz

Mehr direkte Demokratie

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"Wir haben unsere parteiunabhängige Liste gegründet, weil wir aktiv das Wir-Gefühl in unserer Heimatgemeinde stärken wollen": Das erklärt FW-Bürgermeisterkandidat Markus Schiesl zum Wahlkampfende.

von Externer BeitragProfil

Der 47-jährige Land- und Energiewirt ist seit 18 Jahren Mitglied des Gemeinderats und in zahlreichen Vereinen. „Mein Kandidaten-Team setzt sich aus 19 Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich teils schon jahrzehntelang ehrenamtlich einbringen: Jung und erfahren, aus jedem Berufsstand und Ortsteil, alteingesessen und neu zugezogen – ein Spiegelbild unserer Dorfgemeinschaft“, heißt es in einer Pressemitteilung der "Freien Wählergemeinschaft Gemeinde Altendorf" .

Mit Ideenkarten, die bei allen Haushalten eingeworfen wurden, sammelte die Bürgerliste Anregungen: „Ein Stück direkte Demokratie, die wir im Gemeinderat fortsetzen wollen“, freut sich der Kandidat über gut 200 Rückmeldungen. „Derzeit arbeiten wir an einer Prioritätenliste, die wir nach der Wahl abarbeiten“, sagt Schiesl. „Auf einen Nenner gebracht wollen die Menschen den Dorfcharme bewahren, ohne technologisch und infrastrukturell abgehängt zu werden.“ Mehr Transparenz beim Dorfladen, Ausbau des ÖPNV und eine sichere medizinische Versorgung seien Themen, die die Bürger bewegen.

Was eine Dorfgemeinschaft schaffen könne, wenn sie an einem Strang ziehe, verdeutlicht der Bewerber um das Bürgermeisteramt am Beispiel von Gemeindehaus und Kindergarten: „Unsere Dorfgemeinschaft hat beide komplett in Eigenleistung errichtet“, lobt er den Bürgersinn in Altendorf. Vor diesem Hintergrund spricht er eine Einladung an Gründer und Betriebe aus, die nach einem Standort mit Charakter im schönen Schwarzachtal suchen: „Wir werden alle, die etwas bewegen wollen, unbürokratisch unterstützen .“

„Wir haben bewusst auf Plakate verzichtet“, setzt Schiesl auf Müllvermeidung und Ressourcenschonung. „Unsere Ideen und Kandidaten haben wir stattdessen auf unserer Facebook-Seite ,Wir in Altendorf’ porträtiert. Diese Interaktion kommt gut an“, freut sich der Zweite Bürgermeister. Dem Wahlsonntag sieht er trotz Wahlzettelpanne gelassen entgegen: „Als Vertreter des Bürgermeisters konnte ich mich lange auf das Amt vorbereiten, ich verspüre eine Aufbruchstimmung in allen Ortsteilen.“

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