Altenstadt bei Vohenstrauß
18.11.2018 - 14:41 Uhr

Tote mahnen: Nie wieder Krieg

Von Freitag bis Sonntag hielten die Stadtvertreter an den Kriegerdenkmalen in der Großgemeinde inne und legten Kränze nieder. Wider dem Vergessen.

Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legt Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie. Bild: dob
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legt Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie.

Ein eisiger Ostwind begleitete die Zeremonien, denen meistens Gottesdienste vorausgingen. "Die Toten brauchen keine Fahnen, sondern unser Gedächtnis", zitierte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer einen spanischen Politiker. "Der Volkstrauertag ist den Toten, den Verletzten, den Traumatisierten von Kriegen und Gewaltherrschaft gewidmet."

Er erinnere an die dunkelsten Stunden der Geschichte: an den Ersten Weltkrieg, die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts, der am 11. November 1918 vor 100 Jahren zu Ende ging, an den fürchterlichen Zweiten Weltkrieg und an die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten. "Wir denken auch an die Menschen, die in unserer Zeit Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von Terroranschlägen und Vertreibung wurden und an die Soldaten der Bundeswehr, die ihr Leben bei Auslandseinsätzen verloren haben." Am Volkstrauertag kommen vielerorts Menschen zusammen, die Frieden und die Würde des Menschen als Richtschnur ihres Handelns ansehen und sich dafür einsetzen, der nachfolgenden Generation mitzuteilen, nie wieder eine menschenfeindliche Politik zuzulassen, führte der Bürgermeister aus. Bertolt Brecht habe einmal formuliert: "Das Gedächtnis der Menschen für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz." Deshalb seien Gedenktage wie der heutige, die sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, so wichtig.

"Begehen wir diesen Volkstrauertag im Bewusstsein, dass die Toten uns mahnen wollen, achtsam zu sein und sich stets für unsere demokratischen Werte einzusetzen." Das sei die Botschaft für uns alle am Volkstrauertag, versicherte Wutzlhofer. In Altenstadt begleitete die Jugendkapelle Roggenstein die Feierstunde. An allen Denkmalen legte die Stadt Kränze nieder. Soldaten der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach hielten die Ehrenwache.

Deshalb begehen wir diesen Volkstrauertag im Bewusstsein, dass die Toten uns mahnen wollen, achtsam zu sein und sich stets und überall für unsere demokratischen Werte einzusetzen.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer

Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie. Bild: dob
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie.
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie. Bild: dob
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie.
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie. Bild: dob
Wie hier am Kriegerdenkmal in Altenstadt legte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer auch an den anderen Gedenkstätten in der Großgemeinde einen Kranz nieder. Vereine und Fahnenabordnungen begleiteten die Zeremonie.
 
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