Nicht nur Bürgermeister Ernst Schicketanz, sondern auch annähernd 100 Besucher freuten sich am Dienstagabend über einen gelungenen Serenadenauftakt im Foyer des Rathauses. Im ersten Teil unterhielten die „Altenstädter Saitenzupfer“ mit ausgesprochen schönen und bekannten Melodien und Evergreens. Zünftig bayerisch-böhmisch, österreichisch und mit bekannten Schlagern schlossen sich „Dai zwoa & ich“ an.
Leiterin Heidi Reichl gab ihrem 20-köpfigen Orchester den Takt vor und begleitete es auf ihrer Zither und ihrer Veeh-Harfe. Die Musikerinnen spielten auf Akkordzithern und Veeh-Harfen sowie einer Gitarre. Sie unterhielten die Zuhörer mit traditionsreichen, aber auch anspruchsvollen Stücken und entführten sie in die Welt der Berge, nach Wien, in die Natur und mitten hinein in Welt der großen Gefühle. Sie überbrachten musikalische „Grüße von den Bergen“, ließen im Prater die Bäume blühen, den schwarzen Zigeuner ein Lied spielen oder kehrten ein „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“.
Auf drei Etagen lauschten die Zuhörer den bekannten Melodien, summten bei der venezianischen „Barcarole“ mit und sangen abschließend „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. Durch das Programm führte Christine Stöckl.
Zünftig ging es anschließend im zweiten Teil mit „Dai zwoa & ich“ weiter. Sophia Weber (Akkordeon, Gesang), ihr Bruder Sandro (Gitarre, Gesang) und ihr Freund Marco Hösl (Cajón, Gesang) begannen mit dem flotten „Fliegermarsch“, ließen Stücke von Ernst Mosch folgen, bevor sie musikalisch ins Nachbarland Österreich entführten und schließlich in die Schlagerwelt der 70er und 80er Jahre eintauchten. Von Beginn an wurden sie vom Publikum durch Mitklatschen, Schunkeln und Mitsingen unterstützt. Die drei Musiker überzeugten nicht nur in der Auswahl ihrer Stücke, sondern auch durch harmonischen Gesang und das Können einer temperamentvollen Akkordeonspielerin.














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