Seit 1993 steht Josef Gößner an der Spitze des Kapellenbauvereins. Die Mitglieder wählten ihn jetzt zum achten Mal zum Vorsitzenden. Nach Ablauf der vierjährigen Wahlperiode kündigte er einen Generationswechsel an.
Josef Gößner will dann die Verantwortung für den Kapellenbauverein in jüngere Hände legen. Diesen Schritt vollzog bei den Neuwahlen Kassenführer Heinrich Kreuzer, der seit 1999 für die Finanzen verantwortlich ist. Seine Nachfolgerin ist Nicole Seidl.
Obwohl die letzte Jahreshauptversammlung 2019 stattfand, fiel der Rückblick auf zweieinhalb Jahre Vereinsarbeit kurz und bündig aus. Schuld trug die Corona-Pandemie mit ihren negativen Folgen. Allerdings nicht beim Mitgliederstand, der trotz der Todesfälle von Max Braunreuther und Max Müller auf 61 anwuchs.
Josef Gößner konnte für 2019 noch auf ein lebendiges Vereinsjahr mit Rosenkränzen, Maiandachten, Bittgängen und Gottesdienst zum Kirchweihfest aufmerksam machen. In den folgenden zwei Jahren musste dieses wegen Corona abgesagt werden, bedauerte Gößner. 2019 war auch das Jahr, in dem das Umfeld der Kapelle "runderneuert" wurde. In der Adventszeit schmückte das kleine Gotteshaus eine schmucke Krippe. Viele Feste wurden zusammen mit dem Heimatverein besucht. "Alles ausgefallen", so die Bilanz des Vorsitzenden für die folgenden Monate. Wenigstens ein Gottesdienst konnte gebetet werden, fügte Gößner an.
Sein besonderer Dank galt den vielen Helfern, die sich um den Schneeräumdienst, den Blumenschmuck in der Kapelle und die Reinigung gekümmert haben. Eine besondere Freude war es für ihn, Wolfgang Groß und Tobias Kreuzer für jeweils 25 Jahre Treue zum Verein ehren zu dürfen.
Einblick in die Kassenbewegungen der beiden letzten Jahre gab Heinrich Kreuzer. Siegfried Vornhof und Carola Gößner hatten sie ohne Beanstandungen geprüft. Bei den Neuwahlen wurden in ihren Funktionen Vorsitzender Josef Gößner, sein Stellvertreter Reinhold Gößner, Schriftführer Alfred Kreuzer, die Beisitzer Richard Killer, Tobias Kreuzer, Alfred Heser und Simon Melzner sowie die Kassenprüfer Siegfried Vornhof und Carola Gößner bestätigt.
Der Kapellenbauverein sei ein fester Zusammenschluss auf der Basis christlicher Wertvorstellungen, betonte Bürgermeister Günter Kopp. Er bedauerte die fortschreitende Abkühlung in der Wohlstandsgesellschaft und ermutigte, den christlichen Glauben aufrecht zu erhalten, weil mit ihm viel geleistet werden könne. Der Glaube müsse fester Mittelpunkt im Leben sein. Sein Wunsch war es, dass im kommenden Jahr wieder Kirchweih gefeiert werden könne, was die Menschen zusammenführe.














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