Altensteinreuth bei Kulmain
22.02.2019 - 13:39 Uhr

Freitags bis Mitternacht

In der Küche und im Gastraum der Schutzhütte hat der Heimatverein Altensteinreuth im Januar die Fliesen erneuert. Am 1. März endet für das Gebäude die Winterpause, jedoch gibt's dann andere Öffnungszeiten.

Michael Melzner (rechts) gehört seit 25 Jahren dem Heimatverein an. Wolfgang Nickl (links) dankt mit Urkunde und Wein. Bild: bkr
Michael Melzner (rechts) gehört seit 25 Jahren dem Heimatverein an. Wolfgang Nickl (links) dankt mit Urkunde und Wein.

Die Mitglieder des Heimatvereins Altensteinreuth haben sich in der Jahreshauptversammlung auf neue Öffnungzeiten für die Schutzhütte geeinigt. Diese sind künftig freitags von 19.30 bis 24 Uhr und sonntags von 14 bis 22 Uhr.

Vorsitzender Wolfgang Nickl erinnerte nicht nur an die Arbeitseinsätze im Haus, sondern auch an die Pflege der Außenanlagen und des Kinderspielplatzes. Im Juli stand der Keller nach einem gewaltigen Regenguss unter Wasser. Er musste ausgepumpt werden. Zu den traditionellen Veranstaltungen zählte Nickl das Stärketrinken für die Mitglieder, das dieses Jahr am 8. März stattfindet. Der Preisschafkopf im April, das Aufstellen des Maibaums und das Johannisfeuer folgten. Vor dem Kirchweihfest seien die Hütte und der Geräteschuppen neu gestrichen sowie vorbeugende Maßnahmen gegen eine mögliche erneute Überschwemmung getroffen worden. Das Kirchweihfest stellte Nickl als den Höhepunkt des Jahres heraus und freute sich über einen riesigen Besucherandrang. Vor der Nikolaus- und der Weihnachtsfeier seien die Mitglieder zu einer Schlachtschüssel in die Hütte eingeladen gewesen.

Zu Fuß und mit dem Bus war der Heimatverein im vergangenen Jahr unterwegs. Der Vereinsausflug führte drei Tage lang nach Prag. Auf Schusters Rappen ging eine Wanderung durch die Flötz nach Hüttstadl. Dieses Jahr sei Dresden das Ziel der Busreise vom 14. bis 16. Juni, kündigte Nickl an. Ein solches für die Wanderung im Oktober werde noch gesucht. Dazwischen lägen die bekannten Feste wie Maibaumaufstellen, Sommernachtsfest, Johannisfeuer und die Kirchweih. Bürgermeister Günter Kopp lobte die Arbeit des Heimatvereins als rühriger, aktiver und gesellschaftlicher Verbund, der in vielfältiger Weise unterwegs sei und sich einbringe. Er mache Heimat zu einem vielseitigen Begriff und Altensteinreuth zu einem Ort zum Wohlfühlen. Der Rathauschef sicherte eine zehnprozentige Beteiligung der Gemeinde an den angesprochenen Renovierungskosten von geschätzten 2800 Euro zu.

Ein besonderer Dank Kopps galt der Pflege und dem Unterhalt des Kinderspielplatzes für die Mädchen und Buben des Ortes und einkehrenden Besuchern. Besondere Gäste hatte der Heimatverein bei der Kirchweih. Sie seien aus der Partnergemeinde Purbach gekommen und hätten das Kirchweihfest zu einem Höhepunkt des Jahresgeschehens gemacht, betonte Bürgermeister Kopp. Er wünschte weiterhin viel Tatendrang, um Brauchtum, Tradition und Kulturgut aufrecht zu erhalten.

Zum Abschluss zeichnete Vorsitzender Wolfgang Nickl für 25 Jahre Treue zum Heimatverein Michael Melzner mit Urkunde und Weingeschenk aus.

 
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