Altensteinreuth bei Kulmain
05.02.2020 - 15:33 Uhr

Tendenz geht zu jährlicher Kirchweih

Das Aushängeschild des Heimatvereins Altensteinreuth ist das jährliche Kirchweihfest. In der Jahreshauptversammlung wurde zur Diskussion gestellt, es nur noch alle zwei Jahre abzuhalten.

Der Heimatverein ist der Motor des Ortes und der Dorfgemeinschaft. Treue Mitglieder geben ihm Kraft. Für 25 Jahre Mitarbeit ehrten Vorsitzender Wolfgang Nickl (links), Bürgermeister Günter Kopp und Schriftführer Thomas Seidl Josef Burger sowie Markus und Regina Felix (von rechts). Bild: bkr
Der Heimatverein ist der Motor des Ortes und der Dorfgemeinschaft. Treue Mitglieder geben ihm Kraft. Für 25 Jahre Mitarbeit ehrten Vorsitzender Wolfgang Nickl (links), Bürgermeister Günter Kopp und Schriftführer Thomas Seidl Josef Burger sowie Markus und Regina Felix (von rechts).

"Alle zwei Jahre Kirchweih?" - eine in den Raum geworfene Frage, mit der sich nicht alle Mitglieder anfreunden konnten. Aus einem großen Umkreis zieht das Fest an jedem dritten Wochenende im September die Gäste an.

Es mache aber bereits Wochen zuvor und Tage danach jede Menge Arbeit, gab Heimatverein-Vorsitzender Wolfgang Nickl in der voll besetzten Schutzhütte zu bedenken. "An der Arbeit sollte es nicht scheitern. Es hat immer funktioniert", wandte der ehemalige Vorsitzende Siegfried Vornhof ein. Dass Gäste verloren gehen könnten, befürchtete Josef Gößner. Ein Plädoyer für das Kirchweihfest sprach Bürgermeister Günter Kopp. Er ermunterte, das Fest beizubehalten, auch wenn es mit großem Aufwand verbunden sei. Jung und Alt arbeiteten zusammen, die Jugend übernehme Verantwortung und wachse dabei in die Fußstapfen der Erwachsenen. Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft werde lebendig demonstriert, argumentierte das Gemeindeoberhaupt.

Die Entscheidung, ob das Kirchweihfest wie bisher jährlich oder nur alle zwei Jahre stattfinden wird, wurde auf den 21. Februar verschoben. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung soll eine Antwort gefunden werden. Bei einer Probeabstimmung sprach sich die Mehrheit bereits für die Beibehaltung des jährlichen Turnus' aus.

Entspannt wird man auf jedem Fall das Zoiglfest mit Gulaschsuppe am 6. März feiern können. Im Terminkalender stehen weiter das Maibaumaufstellen, Johannisfeuer, Sommernachtsfest, Wandertag und Besuch des Nikolaus'. Nicht weit weg führt dieses Jahr der Vereinsausflug: Bayreuth und seine Sehenswürdigkeiten sind das Ziel. In der Adventszeit ist noch ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Spalt geplant.

Vorsitzender Nickl hatte zur Versammlung drei Ehrenurkunden für 25-jährige Treue mitgebracht. Ganz vorne stand Regina Felix. Seit 2004 ist sie stellvertretende Vorsitzende und fleißige Mitarbeiterin im Heimatverein. Die Urkunde und eine Flasche Rotwein erhielten ebenfalls ihr Ehemann Markus sowie Josef Burger.

In den Mittelpunkt seines Rechenschaftsberichts stellte der Vorsitzende die vor einem Jahr erfolgten Renovierungsarbeiten in der Schutzhütte. Auf das Starkbierfest, den Mitgliederpreisschafkopf, aufgestellten Maibaum, das entzündete Johannisfeuer, das super verlaufene Kirchweihfest, die Kräuterführung in Nagel, den Nikolausbesuch mit "einigen Tränen" und die Weihnachtsfeier blickte er zurück. Zudem haben die Mitglieder viele auswärtige Feste besucht.

Ungeachtet der zahlreichen Aktivitäten präsentierte Michaela Bayer einen positiven Kassenabschluss. Dafür erhielt sie von den Revisoren Michael Melzner und Josef Gößner größtes Lob.

 
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