13.09.2021 - 15:19 Uhr
Altmannshof bei PoppenrichtOberpfalz

Förderverein First Responder Poppenricht gegründet

Überraschend guten Zuspruch hatte die Gründungsversammlung des Fördervereins für die First Responder Poppenricht im Gasthof Kopf in Altmannshof. Initiatorin Silke Kunz wurde dabei einstimmig zur Vorsitzenden des Fördervereins gewählt.

Der Förderverein „First Responder Poppenricht“ wurde erfolgreich gegründet. Im Bild (von links): Matthias Kunz, Claudia Kammerl, Stefan Neppl, Michael Reimelt, Silke Kunz, dahinter Christoph Strobl, Simone Luttenberger und Michaela Müller.
von Autor GFProfil

Schnellstmöglich kompetente Erste Hilfe leisten, dass sei die Aufgabe der First Responder, betonte Silke Kunz, die vor gut einem Jahr die First Responder für den Gemeindebereich Poppenricht vorgeschlagen hatte. Nun wurde der Förderverein „First Responder Poppenricht“ erfolgreich gegründet, und sie zur Vorsitzenden gewählt. Ohne gesicherte Finanzen gehe es nicht, so Kunz. Telefonisch sei ihr von der Bayrischen Regierung unter Ministerpräsident Markus Söder finanzielle Hilfe zugesichert worden. "Aber auch wir vor Ort müssten mit dem zu gründenden Förderverein dafür sorgen, dass die First Responder einerseits gut ausgebildet, andererseits auch bestens ausgerüstet werden." Vorrangiges Ziel sei ein eigenes Einsatzfahrzeug, das mit Sondersignalen ausgestattet sei, denn nur so könnten die First Responder wenige Minuten nach einer Alarmierung am Unfallort eintreffen. "Unser künftiges Einsatzgebiet ist der Bereich der Gemeinde Poppenricht", so Silke Kunz. Aber die First Responder rücken nicht nur bei Verkehrsunfällen aus, auch bei häuslichen Unfällen, Unfällen auf Kinderspielplätzen seien die First Responder zur Stelle.

Schnell Erste Hilfe leisten

Kunz wies auch darauf hin, dass vor allem bei Schlaganfällen oder Herzinfarkt fast „jede Sekunde“ zähle. „Wir First Responder wohnen vor Ort und können in wenigen Minuten beim Verunfallten sein und Erste Hilfe leisten, während Notarzt und Rettungsdienst durchaus zehn Minuten unterwegs sind. Gerade diese Zeitspanne könne zu irreparablen Hirnschäden führen, was aber First Responder verhindern können", so Kunz. Die Dritte Bürgermeisterin Claudia Kammerl meinte, die Gemeinde Poppenricht könne stolz auf ihre Mitbürger sein, die sich wie die First Responder ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Stefan Neppl, der Geschäftsführer des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Amberg, betonte, First Responder seien durch ihr schnelles Eingreifen als Ersthelfer ein wichtiges Glied im Rettungssystem. Kreisbrandinspektor Christoph Strobl meinte als Vertreter des Kreisbrandinspektion, dass die First Responder gut bei den Feuerwehren Poppenricht und Traßlberg aufgehoben seien und von Kreisfeuerwehrarzt Marc Bigalke betreut werden.

Der neue Vorstand

Ohne große Diskussion fand sich zügig ein Vorstand mit Silke Kunz als Vorsitzender sowie Michaela Müller und Michael Reimelt als Stellvertreter. Zur Schriftführerin wurde Simone Luttenberger, zum Schatzmeister Bertram Gebhard, zu Beisitzern Waltraud Lobenhofer und Matthias Kunz gewählt. Kassenrevisoren sind Gerhard Kopf und Brigitte Lorenz.

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Poppenricht

 

 

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