12.08.2021 - 09:13 Uhr
Altmannshof bei PoppenrichtOberpfalz

An der Vils in Altmannshof entsteht neuer Kanu-Anlegesteg

Bei einem Ortstermin wird die neuen Kanu-Anlegestelle in Altmannshof vorgestellt (von links): Franziska Mikuta und David Neidl (Büro Neidl und Neidl), AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler, Daniel Philipp, Verwaltungsleiter Hartmut Gawlik und Bürgermeister Hermann Böhm.
von Autor GFProfil

Die alte Betonplatte am Vilsufer in Altmannshof gehört bald der Vergangenheit an, denn die Gemeinde Poppenricht investiert rund 20 000 Euro in einen neuen Kanuanlegesteg nebst Tisch, Bänken sowie Parkmöglichkeit. Die Landschaftsarchitekten Manfred und David Neidl planen eine Treppe aus Granitstufen sowie eine Kanu-Rampe in die Vils mit Rasenwaben-Steinen, eine Tischgruppe, Pkw-Stellplätze, eine Ablagefläche für Kanus sowie einige Bäume.

Im März dieses Jahres hatte der Poppenrichter Gemeinderat beschlossen, den Kanu-Anlegestelle in Altmannshof auszubauen. Gut 20 000 Euro investiert die Kommune, die Hälfte fließt aus dem AOVE-Regionalbudget zurück. Die Vils soll hier touristisch genutzt werden, sagte der Landschaftsplaner David Neidl, und deshalb baue man hier einen neuen Anlegesteg am Ufer. Tisch und Bänke sollen zum Verweilen und einer Brotzeit einladen, außerdem werden zwei Pkw-Abstellplätze geschaffen. Die Bauarbeiten, ausgeführt von der Firma Raum und Philipp aus Kastl, beginnen am 23. August und werden sich über zwei Wochen hinziehen. In dieser Zeit kann der alte Anlegesteg auch nicht genutzt werden.

Bei der Baustelleneinweisung bezeichnete Bürgermeister Hermann Böhm die Planung der Anlegestelle als gelungen, passe sie doch gut in den Flussverlauf und die Landschaft; außerdem sei sie gut zu erreichen. Der Kanutourismus entlang der Vils nehme immer mehr zu, sagte der Bürgermeister. Mit dieser Anlegestelle in Altmannshof werde die Infrastruktur verbessert, denn der nahegelegene Gasthof sei für Kanufahrer auf kurzem Weg für eine Rast erreichbar – vielleicht beginne oder ende hier eine Kanutour. Die AOVE erhalte vom Amt für Ländliche Entwicklung Fördermittel, die dann für Kleinprojekte in die Mitgliedsgemeinden verteilt würden, informierte AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler. Maximal würden 10 000 Euro je Objekt vergeben, die Maßnahme müsse im September abgerechnet sein.

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