Bürgermeister Roger Hoffmann meinte, dass die Gemeinde auf ihren Runden Tisch stolz sein könne, denn so einen gut besuchten Nachmittag mit gutem Essen, bester Unterhaltung und reichlich Humor müsse man erst einmal hinbringen. Gertrud Weigl habe das bestens gemeistert. Für die Schlachtschüssel mit Blut- und Leberwürsten seien drei Strohschweine geschlachtet worden, bemerkte der Wirt Andras Kopf. Die musikalische Unterhaltung oblag der Hirschauer Wirtshaus-Musi, die auch einige deftige Witze draufhatte. Der Lösch Sepp widmete sich dem „Kampf der Organe“, bei dem sich „as Herz, d`Lewa, da Mong und d`Nian die graiste Schdreiderei liefern – aber a da Oasch mellerd sei Regentschaft aa“.
Man musste die beiden schon kräftig ausstopfen, damit sie zu mächtig runden Semmel- und Leberknödl wurden: Mit der Heugabel trieb der Wirt Gertrud Weigl und Ilse Güntner rein, die beiden Knödel, die sich heftig stritten. Dreckig, schiach und leberfleckig sei er, schimpfte der Semmelknödel auf den Leberknödel, der konterte, dass der Semmelknödel nur eine fade Semmel-Wampn habe, die keiner fressen wolle. Aber der Meier Albert, der durch das Programm führte, beruhigte die wamperten Streithansl, denn die Gäste hätten der Wirtin bestätigt, dass beide Knödel „guat gschmeckt ham“. Bei grazilen Bewegungen muss das Bauern-Ballett der Rudert-Boum noch etwas nacharbeiten, aber die Newmill-Liners und die Siedlerfrauen haben den Line Dance ganz gut drauf.














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