Amberg
20.10.2021 - 10:47 Uhr
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Abfallgebühren in Amberg: Sonderleerungen werden teurer

Wer in Amberg zusätzlichen Papier- und Restmüll entsorgen lässt, soll künftig mehr bezahlen müssen. Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt die Anpassung der Abfallgebühren dem Stadtrat.

Wenn die Mülltonne überquillt, kann in Amberg eine Sonderleerung beantragt werden. Die Kosten dafür sollen sich bald erhöhen. Symbolbild: Wolfgang Steinbacher
Wenn die Mülltonne überquillt, kann in Amberg eine Sonderleerung beantragt werden. Die Kosten dafür sollen sich bald erhöhen.

In Amberg hat jeder Haushalt die Möglichkeit, auch Müll abholen zu lassen, der nicht mehr in die Tonne passt. Bei Bedarf können zum Beispiel Rest- und Papiermüllsäcke (je 70 Liter) erworben werden, die am Abfuhrtermin einfach neben die gemeldete Tonne gestellt werden. Besitzer von Gefäßen mit 770 und 1100 Liter Fassungsvermögen können außerdem beim Amt für Ordnung und Umwelt eine Sonderleerung beantragen.

Nun sei es notwendig geworden, die Gebühren dafür neu zu kalkulieren. Zuletzt waren die Preise 2012 geändert worden. Über die nötige Anpassung wurde der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt informiert, im Stadtrat wird demnächst entschieden.

So soll sich die Gebühr für einen zusätzlichen Restmüllsack von 4 auf 4,20 Euro erhöhen, ein Papiersack soll ebenfalls um 20 Cent teurer werden, auf dann 1,70 Euro. Sonderleerungen für 1100-Liter-Restmüllcontainer kosten künftig 107 Euro statt 106 Euro, 770-Liter-Restmüllcontainer 96 Euro (bisher 94). Auch die Preise bei den Papiermüllcontainern sollen sich ändern: Tonnen mit 1100 Liter Fassungsvermögen kosten dann 81 statt 67 Euro, die Gebühr für 770 Liter erhöht sich auf 78 Euro (bisher 63 Euro).

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Amberg12.10.2021
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