Amberg
28.06.2019 - 17:17 Uhr

Abi-Würfel am Max-Reger-Gymnasium sind gefallen

Sie haben um jeden Punkt gepokert, das ein oder andere Mal sicher gezockt. Am Ende haben alle gewonnen: 68 glückliche Abiturienten des Max-Reger-Gymnasiums erhielten im Kongregationssaal nun ihr Abschlusszeugnis.

14 Abiturienten des Abiturjahrgangs 2019 am Max-Reger-Gymansium Amberg gelang ein Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Freuen durften sich (v.l.n.r.): Erste Reihe: Christina Bader (1,4), Sophie Rüth (1,1), Tabea Wichmann (1,0), Andreas Frauendorfer (1,3), Sophia Bäumler (1,3), Selina Gradl (1,3), Andreas Püttner (1,5). Zweite Reihe: Julia Frenzl (1,5), Robin Engel (1,1), Christoph Albertin (1,5), Theresa Schaller (1,3), Eric Engel (1,0). Dritte Reihe: Konstanze Frauendorfer (1,1), Julia Metzenroth (1,0) sowie mit den Abiturienten Oberstufenkoordinator Albert Kiener und Schulleiter Wolfgang Wolters. Bild: kmo
14 Abiturienten des Abiturjahrgangs 2019 am Max-Reger-Gymansium Amberg gelang ein Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Freuen durften sich (v.l.n.r.): Erste Reihe: Christina Bader (1,4), Sophie Rüth (1,1), Tabea Wichmann (1,0), Andreas Frauendorfer (1,3), Sophia Bäumler (1,3), Selina Gradl (1,3), Andreas Püttner (1,5). Zweite Reihe: Julia Frenzl (1,5), Robin Engel (1,1), Christoph Albertin (1,5), Theresa Schaller (1,3), Eric Engel (1,0). Dritte Reihe: Konstanze Frauendorfer (1,1), Julia Metzenroth (1,0) sowie mit den Abiturienten Oberstufenkoordinator Albert Kiener und Schulleiter Wolfgang Wolters.

Auch wenn sie ihrem Motto "Abi-Vegas" zu Folge "um jeden Punkt gepokert" hatten, konnten alle 68 Abiturienten des Max-Reger-Gymnasiums (MRG) in Amberg ihr Reifezeugnis entgegennehmen. 14 von ihnen glänzten mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Und insgesamt über ein Drittel (25 Abiturienten) konnte sich über einen Schnitt mit einer Eins vor dem Komma freuen. Die Jahrgangsbesten waren Eric Engel, Tabea Wichmann und Julia Metzenroth, denen jeweils eine glatte 1,0 gelang.

Viel Zeit investiert

Für Schulleiter Wolfgang Wolters hatte der Erfolg aber wenig mit Glücksspiel zu tun. In seiner Rede betonte er, dass er genau wisse, wie viel Mühe, Arbeit und Zeit in den hervorragenden Leistungen der Abiturienten steckt. Wie wichtig neben Bestnoten aber auch soziale Schlüsselkompetenzen sind, hob unter anderem Elternbeiratsvorsitzende Gerda Krusche in ihrer Rede hervor. Auch OTH-Professor Maximilian Kock wünschte den Abiturienten eine "kreative Kommunikation mit der Sie andere bereichern" und, dass sie "von Zeit zu Zeit ihre Überzeugungen auch gegen Widerstände durchsetzen".

"Amigos des Casinos"

Sophie Rüth erhielt von der OTH Amberg eine Ehrung für die beste Seminararbeit im Fach Physik. Vom Regionalverband Bayern in der Physikalischen Gesellschaft konnte sich Christoph Albertin, ebenfalls für seine Seminararbeit im Fach Physik, über einen von zehn Preisen freuen. Tobias Kober vom Verein der Freunde des MRG bezeichnete den Verein getreu dem Abi-Motto als "Amigos des Casinos" und machte die Verleihung der Buchgutscheine für soziales Engagement während der Schulzeit zu einer Reise durch "Abi-Vegas".

Ausgezeichnet wurden Konstanze Frauendorfer, Laura Peter, Ronja Rosemann, Sophie Rüth, Doris Schwager und Theresa Urban. Die Schülerinnen hatten auf unterschiedlichsten Gebieten, sei es in der Schülervertretung, bei musikalischen Wettbewerben oder bei der Mitarbeit in der Bibliothek, großen Einsatz für die Gemeinschaft gezeigt. Alle Geehrten haben sich zudem beim Erasmus-Projekt "Notes of Europe" engagiert und die Schule bei Konzerten und Besuchen der Partnerschulen in Tschechien, Litauen und Großbritannien repräsentiert. Konstanze Frauendorfer wurde zusätzlich als Bezirksschülersprecherin geehrt, die ihr Engagement damit über die Grenzen von Amberg hinaus trug.

"Wir haben gewonnen"

Was am 13. September 2011 unscheinbar mit dem Übertritt ins Gymnasium begann, wie stellvertretender Schulleiter Georg Meyer erinnerte, fand in der Verleihung der Abschlusszeugnisse im Kongregationssaal am Malteserplatz nun ein Ende. "Unser bisher härtestes Spiel liegt hinter uns, aber wir haben gewonnen", resümierten die Q12-Sprecherinnen Theresa Urban und Erika Rein in ihrer Rede.

 
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