„Wer's glaubt wird selig“: unter diesem Motto war das katholische Dekanat mit einem Stand am Amberger Marktplatz vertreten. Die Dekanatsbeauftragten für „Evangelisierung und Hauskirche“, Gemeindereferentinnen Kathrin Blödt und Regina Probst, organisierten die Aktion mit dem Ziel, eine „offene, einladende“ Kirche zu zeigen. Musik, Gespräch und Begegnung sollten dabei im Vordergrund stehen. Zahlreiche Interessierte nutzen das Angebot und kamen auch mit kritischen Fragen auf die hauptamtlichen Seelsorger zu. Pfarrer Dominik Mitterer und Dekan Dr. Christian Schulz mischten sich unter die Passanten und standen auch dort Rede und Antwort, heißt es in einer Presse-Info des Dekanats.
An einem Glücksrad konnten kleine Kärtchen mit hoffnungsfrohen Sprüchen gewonnen werden. Auch durften freiwillig Fragen rund um Glauben und Kirche beantwortet werden. So kamen rege Gespräche bei einem Freigetränk zu Stande. Wer mochte, konnte auf einem Klebezettel schreiben, wofür er dankbar ist. Die Zettel wurden an eine Stellwand angebracht. Für die Kinder gab es Luftballons und Gummibärchen als Preis.
Gefühlvolle Musik mit neuen geistlichen Liedern unter Federführung von Anna Liebhäuser tat ihr übriges, dass die Passanten stehen blieben und Kirche einmal außerhalb der Kirchenmauern erleben und „fühlen“ konnten. Dekan Dr. Christian Schulz begrüßte die Aktion, steht sie doch für eine "offene, präsente Kirche, die nach außen hin positiv wahrnehmbar ist". Sein Anliegen war, „als gläubige Katholiken von Herzen Interesse an den Menschen zu zeigen und Interesse zu wecken. Das haben wir versucht, und das ist in vielen Begegnungen an diesem Nachmittag erfahrbar geworden - eine wirklich schöne und bereichernde Erfahrung."
Gemeindereferentin und Initiatorin Kathrin Blödt freute sich, dass viele Menschen die Aktion positiv wahrgenommen haben. Sie ist der Meinung: „Wir brauchen uns mit unserer frohen Botschaft nicht verstecken. Wenn wir, als kirchliche Mitarbeiter, nicht von der Hoffnung sprechen, die uns erfüllt, wer dann?“
















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