Es ist noch nicht klar, ob es tatsächlich eine Auswirkung des harten Lockdowns ist, der seit 16. Dezember gilt, oder ob die Weihnachtsfeiertage für einen gewissen Verzug bei den Meldedaten sorgen. Jedenfalls sind die Corona-Inzidenzwerte für Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach am Montag einigermaßen stabil geblieben beziehungsweise gesunken.
Laut der am Montag veröffentlichten Statistik des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurden in der Stadt Amberg sieben neue Infektionen mit Covid-19 registriert (gesamt 645). Die Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 75,82 angegeben, nach 66,34 am Vortag. Im Landkreis Amberg-Sulzbach kamen zwölf neue Fälle hinzu (gesamt 2284), die Inzidenz sinkt von 157,21 auf 150,41.
Unterdessen läuft die Impf-Kampagne in der Region weiter. Laut BRK-Impfzentrum Sulzbach-Rosenberg werden bis 1. Januar die drei Krankenhäuser in Amberg, Auerbach und Sulzbach-Rosenberg mit Impfstoffen beliefert. Außerdem versorgen die mobilen Impfteams zehn stationäre und drei ambulante Senioren-Einrichtungen. "Damit haben wir es geschafft, die Wünsche aller Einrichtungen der höchsten Prioritätsstufe, die Impfbereitschaft noch in diesem Jahr angemeldet haben, zu erfüllen", heißt es auf der Facebook-Seite des Impfzentrums.
"Auch wir selbst glauben an die Sicherheit des Impfstoffes. Deshalb werden wir kurzfristig verbliebene kleine Impfstoffmengen nutzen, um das Personal des Rettungsdienstes und unserer Impfzentren selbst zu impfen", heißt es dort weiter. Im neuen Jahr sei mit weiteren Impfstofflieferungen zu rechnen, dann stehe auch genügend Impfstoff zur Verfügung, dass die stationären Impfzentren im Jugendzentrum Altes Klärwerk in Amberg und im Landkreis-Kulturzentrum (LCC) in Sulzbach-Rosenberg den Vollbetrieb aufnehmen können. Die Öffentlichkeit wird informiert, wenn das der Fall ist und ab wann Anmeldungen erfolgen können.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.