Das Standes- und Friedhofsamt in Amberg hat sich auf die Entwicklung eingestellt, dass die Zahl der Feuerbestattungen zunimmt. Immer mehr Menschen wollen eine Urnenbestattung – auch, weil für die Hinterbliebenen wenig Pflegearbeiten anfallen. Deshalb würden neben Erd- und Urnengräbern sowie Urnenstelen schon seit längerer Zeit mit Urnenbäumen und der Nutzung denkmalgeschützter Gräber alternative Möglichkeiten für Urnenbestattungen angeboten, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.
"Diese beiden Möglichkeiten konnten erneut ausgeweitet werden: Dazu wurden auf dem Katharinenfriedhof weitere Urnenbäume wie Magnolien, Atlaszedern und Eisenholzbäume gepflanzt." Um diese Bäume herum könnten ein Dutzend Urnen beigesetzt werden. "Neben den Bäumen wurde jeweils eine Granitsäule aufgestellt, auf der Bronzegussschilder mit den Namen und Daten der Verstorbenen angebracht werden können", heißt es in der Mitteilung.
Auf dem Katharinenfriedhof sei außerdem ein weiteres denkmalgeschütztes Grab saniert worden und für Urnenbeisetzungen oder Reservierungen freigegeben. Auch in diesen Gräbern, für die die Stadt Amberg die Pflege übernimmt, können jeweils mehrere Urnen bestattet werden. Die Namen und Daten der Verstorbenen können ebenfalls auf Tafeln angebracht werden.
Bürger, die Fragen zu einer dieser Bestattungsmöglichkeiten haben, oder Interesse daran haben, können sich direkt an das Standes- und Friedhofsamt der Stadt Amberg wenden. Dieses ist unter der Telefonnummer 09621/105522 erreichbar.













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