Die Kindertagesstätte der evangelischen Erlöser-Gemeinde hat das Glück, über eine relativ große Außenfläche zu verfügen. Was bisher aber fehlte, war ein Konzept, wie das Areal kindgerecht genutzt werden konnte. Zudem konnten die Mädchen und Buben aus der Krippe und aus dem Kindergarten nur abwechselnd im Garten spielen. „Zu schade für die schöne Außenanlage, die den Kindern geniale Möglichkeiten bietet, ihr Spiel selbstbestimmt und fantasievoll in der Natur zu gestalten, jenseits von vorgefertigten Ideen und Regeln der Erwachsenen“, weiß Pfarrer David Scherf. Der Umweltmanagement-Zertifizierung der Erlöserkirche mit dem „Grünen Gockel“ verpflichtet, war die Gemeinde auf der Suche nach einer nachhaltigen Nutzung, die nun gefunden wurde.
Die Planung des naturnahen Spielparadieses anhand eines vorher erstellten Nutzungskonzepts erfolgte nach den Anforderungen und Wünschen der Einrichtung. Pfarrer David Scherf, das Team der Kindertagesstätte um Brigitte Moser, Elternbeirat und Eltern sowie freiwillige Helfer haben dann binnen zwei Wochen das naturnahe Abenteuerland mit viel Kreativität und Ideenreichtum in einer großen Gemeinschaftsaktion unter Anleitung von spezialisierten Landschaftsbauer realisiert. Dabei entstanden zwei Bereiche, einer für die Krippenkinder, ein anderer für die Kindergartenkinder, sodass beide den Garten nun gemeinsam nutzen können.
Aus Steinen, Holz und mit Pflanzen wurden verschiedene Räume mit ganz unterschiedlichen Qualitäten geschaffen sowie Wege und Plätze als verbindende Elemente angelegt. Pfarrer Scherf: "Auf Spielgeräte kann in diesem faszinierenden Naturgarten weitgehend verzichtet werden, denn hier regen Wasser, Sand, Steine und Pflanzen als Erlebnis- und Gestaltungselement zum freien und kreativen Spiel an."
Bei der Bepflanzung wurde auf eine Auswahl zumeist heimischer Wildpflanzen geachtet, die in ihrer Artenvielfalt eine Vielzahl von Tieren anlockt. Sie finden hier nicht nur reichhaltige Nahrung, sondern auch einen geeigneten Lebensraum. „Für die Krippenkinder haben wir in deren Gartenreich beispielsweise ein Kletterhäuschen gebaut, eine Blühwiese angelegt und einen Fahrweg für Bobbycars realisiert, der von Weiden gesäumt und deren Zweigen überdacht ist“, informiert der Pfarrer abschließend.















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