Oberbürgermeister Michael Cerny hat sich mit Vertretern des Ordnungsamtes, der Wirtschaftsförderung, der PWG, des IHK-Gremiums und des Stadtmarketingvereins getroffen, um über neue Impulse für die Amberger Innenstadt zu sprechen. Im Mittelpunkt des Treffens stand laut Pressemitteilung die Frage, wie die jüngsten Erleichterungen des geänderten Ladenschlussgesetzes sinnvoll genutzt werden können, um die Amberger Altstadt zu beleben. Auch der Vorstandsvorsitzende der Rudolf Wöhrl AG nahm an dem Gespräch teil.
Ein Vertreter des Ordnungsamtes erläuterte die aktualisierten gesetzlichen Spielräume, die Kommunen unter bestimmten Umständen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage und verlängerte Öffnungszeiten ermöglichen. Diese sollen dem veränderten Einkaufsverhalten und der steigenden Bedeutung erlebnisorientierter Innenstädte gerecht werden. Alle Beteiligten betonten, dass der gesetzliche Rahmen verantwortungsvoll genutzt werden müsse, ohne Handel, Gastronomie oder Mitarbeitende zu überlasten. Der Austausch mit dem Vertreter der Wöhrl AG lieferte wichtige Aspekte für die Situation des Einzelhandels und die Chancen aus den neuen Regelungen.
Vorschläge für 2026
Die Innenstadtakteure stellten laufende Aktionen vor, die bereits positive Effekte zeigen, wie verlängerte Einkaufsabende und kundenorientierte Eventformate. Diese Maßnahmen stärken die Aufenthaltsqualität und führen zu einer höheren Besucherfrequenz, wie die Wirtschaftsförderung anhand von Vergleichszahlen aus der Passantenfrequenzmessung belegte. Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Effekte und der neuen Möglichkeiten verständigten sich die Teilnehmenden darauf, die neuen gesetzlichen Möglichkeiten bereits 2026 behutsam zu nutzen. Ein dritter verkaufsoffener Sonntag vor der Adventszeit könnte dem Handel einen erheblichen Impuls geben.
Um auch künftig flexibel auf Entwicklungen im Handel reagieren zu können, vereinbarten die Teilnehmenden ein jährliches Treffen aller relevanten Akteure. Ziel ist es, frühzeitig Empfehlungen für die Maßnahmen des jeweils kommenden Jahres zu erarbeiten und dabei sowohl wirtschaftliche Bedürfnisse als auch soziale und städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen.
Diese Meldung basiert auf Informationen der Stadt Amberg und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.





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