Die Amberger Chorgemeinschaft lädt zu ihrem Konzert am 8. März im Kongregationssaal bei St. Georg ein. Unter dem Motto „Concerto di Musica Sacra“ wird vor allem geistliche Musik aufgeführt, nämlich vier Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und eines von Johann Michael Haydn. Diese Werke sind voller melodischer Schönheit und tragen den Schwung der Wiener Klassik in sich.
Werke mit festlichem Charakter
Mozarts „Missa solemnis KV 337“ wirkt durch die Orchesterbesetzung mit Trompeten, Pauken und Posaunen festlich, und sie überrascht durch originelle Melodieführung. Eine Besonderheit ist das „Benedictus“, das als einziges Stück in Mozarts Salzburger Messen konsequent als Fuge auskomponiert ist. Im „Agnus Dei“ entfaltet sich poetisch und anmutig eine Arie für Solo-Sopran.
Die Motette „Exsultate, jubilate“ KV 165 verbindet die Virtuosität der Oper mit geistlicher Ausdruckskraft. Sie stellt an die Sopransolistin höchste technische Anforderungen, wie schnelle Registerwechsel und kunstvolle Verzierungen. Die festliche Marienantiphon „Regina coeli“ KV 276 beeindruckt durch ihre strahlende Orchesterbesetzung mit Trompeten, Oboen, Streichern und Pauken. Das Werk ist einsätzig, aber reich gegliedert. Solisten und Chor wechseln sich häufig ab und erzeugen so einen konzertanten Charakter.
Als Solisten für die Mozart-Werke konnte Dieter Müller folgende Künstler gewinnen: Manuela Falk (Sopran), Isabel Grübl (Alt), Thomas Falk (Tenor) und Markus Simon (Bass). Das Sinfonieorchester Bohemia Prag ist dem Publikum seit vielen Jahren als professioneller, brillant musizierender Partner der Amberger Chorgemeinschaft bekannt.
Mit der Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201 rundet das Orchester unter der Leitung von Dieter Müller die Reihe der Mozart-Werke ab. Die Sinfonie zeichnet sich durch eine besonders feine kammermusikalische Gestaltung aus, in der die einzelnen Stimmen stärker eigenständig hervortreten als in Mozarts früheren Sinfonien. Eine Vielfalt an Klangfarben, klare Formgestaltung und lebendige Energie prägen das Orchesterwerk.
Michael Haydns „Te Deum“
Johann Michael Haydns „Te Deum in D (MH 829)“, mit dem das Konzert endet, entfaltet eine majestätische, sakrale Klangwelt. Diese unterstreicht Haydns herausragende Stellung als Kirchenkomponist. Er ist der fünf Jahre jüngere Bruder des bekannteren Joseph Haydn. Die Besetzung mit Chor, Oboen, Trompeten, Pauken, Streichern und Orgel sorgt für einen festlichen und strahlenden Gesamtklang. Das Werk kommt ohne Vokalsolisten aus und wird vollständig vom Chor getragen. Dies verleiht ihm eine besondere Geschlossenheit und klangliche Dichte.
Eintrittskarten für das Konzert am Sonntag, 8. März, um 19 Uhr sind zum Preis von 24 Euro – Schüler und Studenten zahlen 18 Euro – bei der Amberger Tourist-Information, Hallplatz 2, und an der Abendkasse erhältlich.













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