Amberg
15.01.2026 - 10:39 Uhr

Amberger Jugendamt erhält Präventionspreis für Sozialarbeit an Ammersrichter Schule

Die Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule Ammersricht in Amberg wird mit dem AMYNA-Präventionspreis ausgezeichnet. Das Konzept setzt auf digitale Schutzmaßnahmen.

Manuela Soller (AMYNA) und Marianna Neugirg (SkF) gratulieren Stefanie Drescher, Sabine Weber und Carolin Schröter vom Jugendamt der Stadt Amberg zum Präventionspreis. Glückwünsche kommen auch von Alina Benedikt (SkF) und Yvonne Oeffling (AMYNA). Bild: Stadt Amberg/Simone Plail
Manuela Soller (AMYNA) und Marianna Neugirg (SkF) gratulieren Stefanie Drescher, Sabine Weber und Carolin Schröter vom Jugendamt der Stadt Amberg zum Präventionspreis. Glückwünsche kommen auch von Alina Benedikt (SkF) und Yvonne Oeffling (AMYNA).

Das Jugendamt der Stadt Amberg ist für seine engagierte Präventionsarbeit ausgezeichnet worden. Die Jugendsozialarbeit an der Grund- und Mittelschule Amberg-Ammersricht erhielt den bayernweiten AMYNA-Präventionspreis. Der Preis würdigt gelungene und nachhaltige Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt. In diesem Jahr stand die Auszeichnung unter dem Schwerpunktthema „Schutzkonzepte digital gedacht“.

Verliehen wurde der Preis vom Münchner Verein AMYNA , der sich seit vielen Jahren für die Prävention sexualisierter Gewalt engagiert. Neben einer Jugendhilfeeinrichtung aus Oberbayern wurde das Jugendamt Amberg für seine Arbeit an der Grund- und Mittelschule Ammersricht prämiert. Beide Einrichtungen konnten die Jury mit ihren Konzepten gleichermaßen überzeugen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Amberg.

Die Jugendsozialarbeit an der Schule in Ammersricht betreut rund 279 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen. In ihrem Schutzkonzept werden digitale Medien von Anfang an konsequent mitgedacht. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Chancen und Risiken digitaler Medien zu sensibilisieren und sie in ihrer Selbstbestimmung zu stärken. Ein zentrales Element des Konzepts ist die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler: So bereiten ältere Kinder Inhalte für jüngere auf, entwickeln gemeinsam Regeln für Klassenchats und bringen sich bei Workshops sowie bei der Analyse von Risiken im Schulumfeld ein.

In ihren Laudationes hoben die Vertreterinnen der Beratungsstelle für sexuelle Gewalt des Sozialdienstes katholischer Frauen in Amberg (SkF) besonders hervor, dass die Grund- und Mittelschule Ammersricht die erste Schule in Amberg sei, die umfassende Maßnahmen für ein Schutzkonzept auf den Weg gebracht habe.

Der Präventionspreis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und wurde symbolisch in Form einer Glastrophäe und eines Schecks überreicht. Das Preisgeld stammt aus einer Crowdfunding-Aktion. Mit der Auszeichnung wird die wichtige Arbeit des Jugendamts Amberg und der Jugendsozialarbeit an Schulen sichtbar gewürdigt und zugleich ein starkes Zeichen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen – auch im digitalen Raum – gesetzt, so die Pressemitteilung.

Diese Meldung basiert auf Informationen der Stadt Amberg und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
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