27.05.2020 - 13:18 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberger Klinikum nimmt allmählich wieder Regulärbetrieb auf

Das Coronavirus hatte zuletzt den Betrieb des Klinikums St. Marien Amberg in Teilen eingeschränkt oder sogar lahmgelegt. Doch jetzt nimmt das Krankenhaus wieder Kurs auf einen normalen Vollbetrieb.

Der Ende 2019 angeschaffte Magnet-Resonanz-Tomograph soll bald wieder ausgiebig genutzt werden. Das Klinikum St. Marien will den Betrieb aus dem Coronastand wieder bis zum Normalniveau hochfahren.
von Externer BeitragProfil

In einem Stufenkonzept nimmt das Klinikum St. Marien Amberg in den nächsten Wochen einen angepassten Normalbetrieb wieder auf. Das teilt die Pressestelle in einem Schreiben an die Medien mit. Dort heißt es auch: "Das Klinikum bietet damit sukzessive wieder das gesamte Behandlungsspektrum an. Auch ambulante Patienten können wieder untersucht und behandelt werden."

Um bestmöglichen Infektionsschutz für alle Patienten und die Mitarbeiter zu bieten, seien verschiedene Maßnahmen aber weiterhin erforderlich, etwa das Screening aller Patienten und Besucher. Um die Abstandsregelungen zu gewährleisten, müsse jedoch die Zahl der in den Ambulanzen und Untersuchungsbereichen gleichzeitig anwesenden Patienten beschränkt werden. "Daher bittet das Klinikum um Verständnis, dass es auch weiterhin zu Wartezeiten kommen kann."

Dass wieder Besucher ins Klinikum dürfen, war vergangene Woche der erste Schritt auf dem Weg zum Normalbetrieb

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„Im Moment sind die Zahlen von Infizierten überschaubar. Es befinden sich aktuell drei bestätigte Covid-19-Patienten im Klinikum, davon ein Patient in intensivmedizinischer Behandlung. Zudem gibt es fünf Verdachtsfälle“, wird Vorstand Manfred Wendl in der Mitteilung zitiert. Dennoch könnten in den nächsten Monaten nicht alle Behandlungen und Operationen uneingeschränkt stattfinden, da aufgrund der Vorgaben der Allgemeinverfügung des Freistaates Bayern weiterhin Kapazitäten für die Versorgung von Covid-Patienten freigehalten werden müssen.

Auch wieder planbare Operationen

„Wir sind in der Lage unseren gesamten Betrieb langsam hochzufahren und sukzessive unsere OP-Säle wieder für elektive, das heißt planbare Operationen zu nutzen. Dazu wurden bereits von allen Verantwortlichen Regelungen zur Vorgehensweise im OP-Saal und zu den notwendigen Hygienemaßnahmen festgelegt“, so Wendl.

Laut der Presseinfo hat auch die Schmerztagesklinik den Betrieb bereits wieder aufgenommen. Die Therapie erfolgt unter Einhaltung strenger Hygieneregeln mit Mund-Nasen-Schutz und Einhaltung des Abstands, was zu einer reduzierten Zahl an Therapieplätzen führt. "In der Woche vor der Aufnahme werden die Patienten auf eine Covid-19-Infektion getestet. In der Schmerzambulanz ist die Zahl der Patientenkontakte aus dem gleichen Grund weiterhin eingeschränkt, so dass zum Teil weiterhin ersatzweise eine Telefonsprechstunde angeboten wird", vermeldet das Klinikum.

Schlaflabor startet am 15. Juni

Ab dem 15. Juni soll auch das Schlaflabor seinen Betrieb wieder aufnehmen. Zum Schutz der Patienten gelten dann in diesem Bereich die notwendigen Maßnahmen analog dem Betrieb im Klinikum. "Für die Einbestellungen im Schlaflabor werden die Patienten kontaktiert. Hier wird auch ein Termin für die Testung vereinbart. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits", teilt die Pressestelle mit.

"Bestmögliche Sicherheit für alle Patienten wird durch ein Screening aller Patienten und Besucher und eine konsequente Testung aller stationären Patienten auf eine Sars-Cov-2-Infektion erreicht. Patienten mit Covid-Erkrankung oder -Verdacht werden in separaten Stationen versorgt, so dass ein Kontakt zu den übrigen Patienten vermieden werden kann. Auch das Personal wird für diese Bereiche getrennt vorgehalten", heißt es abschließend.

Zur allgemeinen Situation des Klinikums St. Marien Amberg

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