29.06.2020 - 14:33 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberger Polizei geht gegen "Auto-Poser" vor

Lärm, Müll und eine Gefahr für den Straßenverkehr. So beschreibt die Polizei die Amberger Stadtrundenfahrer. Am Samstag griffen Einsatzkräfte gegen die Übeltäter durch. Das Ergebnis: 24 Fahrverbote und 10 unzulässige Fahrzeuge.

Die Messstellen der Polizei erwischten in nur vier Stunden 350 Temposünder in Amberg.
von Florian Bindl Kontakt Profil

Die Amberger Polizeidienststellen haben am Samstagabend ein deutliches Zeichen gegen Unvernunft im Straßenverkehr gesetzt. Mit einem konzertierten Einsatz ergriffen sie zusammen mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz im Stadtgebiet gezielte Maßnahmen gegen die Stadtrundenfahrer und die Auto-Poser-Szene. Im Fokus hätten dabei insbesondere das hohe Lärmaufkommen, die Müllbelastung an Großparkplätzen sowie "verkehrsfeindliches Fahrverhalten" gestanden.

Die unterschiedlichen Geschwindigkeits-Messstellen registrierten in einem Zeitraum von vier Stunden 350 Verstöße im Stadtgebiet, die zu 24 Fahrverboten führten. Das Parkdeck an der Kräuterwiese und auch einen Großparkplatz in der Fuggerstraße kontrollierten Einsatzkräften durchgehend. Dort hatten sich etwa 250 Personen mit 100 Fahrzeugen und Campingausstattung eingerichtet. Speziell geschulte Beamte, die aus der gesamten Oberpfalz zusammengezogen worden waren, kontrollierten die Fahrzeuge bis nach Mitternacht vor Ort und danach mobil. Bei zehn Fahrzeugen stellten sie unzulässige Veränderungen fest. Im Klartext: Die Autos sind für den Straßenverkehr ungeeignet. Die Polizei erhofft sich von diesem Einsatz eine Signalwirkung und schickt eine Warnung hinterher: Weitere Einsätze dieser Art seien wahrscheinlich.

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