39 Spielplätze gibt es in der Stadt Amberg. Am liebsten hätten viele Kinder am Mittwochmorgen gleich damit begonnen, alle Schaukeln, Rutschen und Klettergerüste zu testen. Doch vielerorts waren immer noch die Verbotsschilder angebracht. Ein Trupp des städtischen Betriebshofes machte sich zwar noch am selben Tag daran, die Tafeln zu entfernen, doch letztlich werde das noch bis Ende der Woche in Anspruch nehmen. Hinzu kommt, dass einige Plätze generell erst zu einem späteren Zeitpunkt geöffnet werden, denn hier ist der Eichenprozessionsspinner zugange. Dabei handelt es sich um die Spielplätze an Friedrich-Ebert-Straße, Bürgermeister-Bartelt-Platz, Köferinger Straße, Hans-Thoma-Straße und Teichweg. "Der Spielplatz in der Friedlandstraße kann heuer überhaupt nicht mehr geöffnet werden", sagte Stadt-Pressesprecherin Susanne Schwab. Der Befall durch den Eichenprozessionsspinner sei dort einfach zu stark. Geschlossen bleibt auch für eine Weile der Platz an der Ecke Othmayer-/Plößnerstraße. Dort wird ein neues Spielgerät aufgebaut. Susanne Schwab zitiert aus der vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Darin heißt es, dass Spielplätze unter freiem Himmel nur für Kinder in Begleitung von Erwachsenen geöffnet haben. Die begleitenden Erwachsenen sind zudem gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten. Ausgenommen von der Öffnung sind Bolzplätze. Für den Amberger Skatepark werde noch eine Sonderregelung erarbeitet. Das Landesgartenschaugelände werde für Spaziergänger wieder geöffnet. "Da es bei uns auch sehr beliebte und gut besucht Spielplätze gibt, sind die üblichen Regeln unbedingt einzuhalten", sagte Schwab. Denn auch hier gelte: Überfüllte Plätze könnten durch die Polizei schnell wieder geschlossen werden.
Amberg
06.05.2020 - 17:58 Uhr
Amberger Spielplätze öffnen wieder, aber nicht alle
von Andrea Mußemann
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