23.12.2020 - 17:33 Uhr
AmbergOberpfalz

Amberger Tafel: Schönster Termin des Jahres

Einen Tag vor Heiligabend weihnachtet es sehr in der Amberger Tafel. Die Weihnachtspäckchen durch großzügige Spender werden an Kinder ausgegeben. Spielzeug steht bei den Mädchen und Buben aber nicht ganz oben auf dem Wunschzettel.

Für Irmgard Buschhausen (links) und Bernhard Saurenbach (Zweiter von links) ist die Weihnachtspäckchen-Aktion der schönste Termin des Jahres. Zusammen mit Vertretern der Spender verteilen sie die Päckchen.
von Caroline Keller Kontakt Profil

Für viele Kinder ist es oft das einzige Geschenk, das sie zu Weihnachten bekommen. Irmgard Buschhausen, zweite Vorsitzende der Amberger Tafel, hat mit ihren Mitarbeitern seit halb neun in der Früh am Mittwoch die 630 gespendeten Weihnachtspäckchen in den Räumen der Tafel sortiert: "Die Päckchen sind nach Nummern sortiert, damit wir für jedes Kind das richtige Päckchen wieder finden." Heuer sind es auch noch 150 Päckchen mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Die Spender der Weihnachtspäckchen-Aktion sind die Schweppermann-Kaserne (294 Päckchen), das Erasmus-Gymnasium (128), Siemens (120), Lions Amberg (37), Round Table Amberg-Sulzbach (37), das Max-Reger-Gymnasium (14) und einige private Spender (20). Dazu kommen noch 300 Gläser Honig, die der Hirschauer Klaus Conrad beisteuert.

Wünsche der Kinder bescheiden

Bernhard Saurenbach, erster Vorsitzender der Amberger Tafel, erklärt zu der Aktion: "Zu uns kommen vor allem Familien mit Kindern. Jedes Kind durfte einen Wunschzettel ausfüllen im Wert von 25 Euro." Die Wünsche der Kinder seien sehr unterschiedlich. Jedoch wünschen sich laut Buschhausen viele Kinder nicht so sehr ein Spielzeug: "Viele wünschen sich vor allem Kleidung. Hosen, Jacken, Pullover, Schuhe - es ist alles dabei." Aber nicht nur Kinder bekommen heuer ein Weihnachtspäckchen. Die Lions Amberg spenden ihre 37 Weihnachtspäckchen an Senioren.

Zehn Kunden gleichzeitig

Trotz Corona hat sich laut Saurenbach an den Vorbereitungen nicht viel geändert: "Wir haben schon seit Beginn der Corona-Pandemie im März Masken getragen. Viele Leute sind anfangs aus Angst sich mit dem Virus anzustecken nicht mehr gekommen, aber das hat sich auch wieder gelegt." Für den Tag der Päckchenausgabe wurden alle Mitarbeiter der Tafel mit FFP2-Masken ausgestattet. Des Weiteren sind in den Räumen immer zehn Kunden gleichzeitig zulässig. Aber die Vorsichtsmaßnahmen vermiesen niemanden die Stimmung. Für die Leiter der Tafel ist die Päckchenausgabe der schönste Termin des Jahres.

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