Mehrere Ausfälle der Technik, die zwar schnell behoben wurden, aber im Sommer zu vier Unfällen auf der Kreuzung Kastler-/Hockermühlstraße in Amberg führten: Die Ampel dort hat heuer öfter gestreikt, zuletzt auch am vergangenen Montag. Sind so viele Ausfälle einer Ampel-Anlage normal? Oder muss die Stadt hier womöglich nicht nur Einzelteile, sondern die ganze Anlage auswechseln? "Nein", sagt Simon Hauck, der Pressesprecher der Stadt Amberg, hier seien keine größeren Aktionen erforderlich. So viele Ausfälle seien es dann doch nicht gewesen. Als deren Ursachen nennt er ein defektes Steuergerät, eine kaputte Klemme und einen Netzspannungsfehler.
"Natürlich ist es ungünstig, wenn sich dadurch das Verkehrsaufkommen zu gewissen Stoßzeiten zusätzlich erhöht, oder sich ein kurzzeitiger Rückstau bildet", was aber "an diesem neuralgischen Verkehrsknotenpunkt im Hinblick auf die anliegenden Geschäfte und Verbrauchermärkte generell nichts Ungewöhnliches" sei. Ampel-Ausfälle lassen sich zudem in jeder Kommune niemals vollständig ausschließen, wie Hauck hinzufügt. Die Stadt Amberg rate in diesen Fällen "allen Autofahrern zu erhöhter Vorsicht". Wenn eine Ampel länger streike, würden entsprechende Schilder "aus dem Bauhof geholt und vor Ort platziert, um einen beruhigten Verkehrsfluss gewährleisten zu können".















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