Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann schnelle Hilfe entscheidend sein. Das Projekt „Region der Lebensretter – Oberpfalz Nord“ setzt deshalb auf eine digitale Alarmierung qualifizierter Ersthelfer. Wie das System funktioniert und wie Menschen sich daran beteiligen können, wurde beim jüngsten Fraktionsvorsitzendengespräch der Stadt Amberg im Rathaus vorgestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Amberg hervor.
Thomas Meidenbauer, Dr. med. Sebastian Morcinek und Dr. med. Franziska Haas vom Klinikum St. Marien Amberg informierten Oberbürgermeister Michael Fritz, die Fraktionsvorsitzenden sowie Vertreter der Stadtverwaltung und der städtischen Tochtergesellschaften über das Projekt. Über die App „Region der Lebensretter 3.0“ werden registrierte Ersthelfer alarmiert, wenn sich in ihrer Nähe ein medizinischer Notfall ereignet. Sie können dann bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen oder einen automatisierten externen Defibrillator (AED) zum Einsatzort bringen. Damit soll die Zeit bis zum Beginn lebensrettender Maßnahmen verkürzt werden.
Nach Angaben der Vortragenden sind in der Region Oberpfalz-Nord bereits 1444 Ersthelfer registriert. Mitmachen können Personen ab 18 Jahren, die über eine Grundschulung in Basic Life Support (BLS) einschließlich der Anwendung eines AED verfügen. Die App kann kostenlos in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden. Voraussetzung für die Teilnahme als alarmierbarer Ersthelfer ist die entsprechende Qualifikation. Oberbürgermeister Michael Fritz sprach sich dafür aus, die Ersthelferalarmierung weiter zu stärken. Zugleich rief er die Amberger Bevölkerung dazu auf, sich über die Initiative zu informieren und sich bei entsprechender Qualifikation als Lebensretter zu registrieren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter regionderlebensretter.de/de/regionen/oberpfalz-nord.


















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