Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr waren es rund 7500 Amberger, die zu Hause ihre Kreuzchen setzten. Diese Zahl wird heuer nicht mehr erreicht, vermutet der örtliche Wahlleiter Martin Schafbauer. "In der letzten Woche geht es da meistens recht ruhig zu."
13,4 Prozent der Leute, die bisher ihren Wahlschein abholten, kamen persönlich ins Rathaus. Knapp 46 Prozent erledigten das auf dem Postweg, rund 41 Prozent nutzten die Online-Variante. "Da läuft alles, wie es sein soll", ist Schafbauer mit dem Geschehen rund um die Briefwahl sehr zufrieden. Das begann schon, als am 7. September die notwendigen Schriftstücke viel früher als zunächst gedacht geliefert wurden. Und kurz darauf kam der erste Interessent, der seine Briefwahl-Unterlagen abholen wollte.
Apropos Unterlagen: Das Wahlamt der Stadt weist darauf hin, dass inzwischen alle wahlberechtigten Bürger ihre Wahlbenachrichtigung in Form eines Briefes erhalten haben müssten. Bei wem das nicht der Fall ist, der sollte sich beim Einwohneramt unter Telefon 10-13 33 melden. Dort wird dann seine Wahlberechtigung geprüft.
Und dann gibt es noch den Spezialfall des Bürgers, der am 14. Oktober überraschend krank wird und nicht ins Wahllokal gehen kann. Er kann trotzdem seine Stimme - per Briefwahl - abgeben, wenn er es schafft, jemand bis 15 Uhr ins Rathaus zu schicken, der im Einwohneramt seine Wahlunterlagen abholt. Bis 18 Uhr muss dann aber alles wieder zurück bei der Stadt sein.
Dort ist die Anzahl der Briefwahlbezirke dieses Mal von sechs auf zwölf verdoppelt worden, um bei der Auszählung schneller zu sein. Dieses Mal müssen nämlich vier Stimmzettel einzeln ausgewertet werden, während es bei der Bundestagswahl nur einer war.
Insgesamt hat Schafbauer am 14. Oktober für die Landtags- und die Bezirkswahl 530 Wahlhelfer am Start, also deutlich mehr als bei der Bundestagswahl 2017. Damals lag die Zahl in der Größenordnung von 450.
Bei der Landtagswahl am Sonntag, 14. Oktober, gibt es:
114 444 Wahlberechtigte im Stimmkreis 301 (2013 waren es noch 115 660).
81 980 davon wohnen im Landkreis Amberg-Sulzbach (2013: 82 428),
32 464 in der Stadt Amberg (2013: 33 232).
249 Stimmbezirke (50 davon Briefwahlbezirke),
192 liegen im Landkreis Amberg-Sulzbach,
57 in der Stadt Amberg.













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