Mit ihm nimmt auch Carsten-Armin Jakimowicz seine Tätigkeit als stellvertretender Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes auf. Offiziell wurden zudem die beiden neuen Pflegedienstleiterinnen Susanne Mayer (Marienheim) und Mirjam Pauser (Friedlandstraße) begrüßt, die unlängst ihren Dienst ebenfalls angetreten haben.
Bevor es zur Verabschiedung von Wolfgang Hiemer ins Pfarrheim von Hl. Dreifaltigkeit ging, feierte Pfarrer Ludwig Gradl mit allen Gästen eine Messe im Dreifaltigkeits-Kircherl. Die folgende Begrüßung übernahm der Vorsitzende des Caritas-Kreisverbandes, Wolfgang Schmalzbauer: "Wolfgang Hiemer war ein Allrounder. Deshalb ist es schwierig, diesen engagierten Mann mit vielfältigen Fähigkeiten gepaart mit Flexibilität und Agilität gehen zu lassen." Hiemer hatte Ende 2010 die Verantwortung für die beiden Seniorenheime mit insgesamt 200 Plätzen übernommen. In Sachen Finanzen sei er ein gewiefter Fuchs gewesen, dem die wirtschaftliche Optimierung beider Häuser geglückt sei. Auch technisch sei der ehemalige Leiter sehr versiert gewesen, weshalb er auch oft mit dem Hausmeister verwechselt worden sei.
Musiker und Moderator
Hiemer habe beide Häuser sehr familiär geführt und sei bei Veranstaltungen auch wiederholt als Moderator und Musiker aufgetreten. "Ich habe euch alle so lieb", kommentierte Hiemer die Basis der Zusammenarbeit und kündigte an: "Heute kommt jeder dran!" Im Anschluss hieß Schmalzbauer Nachfolger Wolfgang Rattai willkommen. Er war ab 2009 Chef im Caritas-Haus St. Barbara (Sulzbach-Rosenberg), ist aber auch als freiberufliche Lehrkraft in der Berufsschule für Altenpflege der Caritas in Sulzbach-Rosenberg tätig. Zudem engagiert er sich in der Pfarrei St. Peter und Paul in Neukirchen als Kirchenpfleger. Dort sitzt Rattai auch im Gemeinderat und bekleidet das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters. Außerdem bringt er sich beim BRK-Kreisverband als Ausbilder in Erster Hilfe und Sanitätsdienst ein. In Neukirchen leitet der die Helfer vor Ort.
Schmalzbauer stellte auch Carsten-Armin Jakimowicz als neuen stellvertretenden Geschäftsleiter vor. Der gebürtige Amberger hat in Eichstätt das Studium der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit absolviert und nach dem Studium sechs Jahre in Regensburg als Gemeindereferent und Religionslehrer gearbeitet. In Amberg zurück, war er Quartiersmanager für den Bergsteig und Geschäftsführer des Bündnisses für Integration und Migration.
Auch Notfallseelsorger
Im Anschluss arbeitete er vier Jahre beim Malteser-Hilfsdienst als Stadt- und Kreisgeschäftsführer sowie als Dienststellenleiter. 2012 kam Jakimowicz zum Caritas-Kreisverband in die Beratungsstelle. Seit 2014 bekleidet er die Stelle des Verwaltungsleiters und des stellvertretenden Leiters für die Caritas-Seniorenheime. Nun ist er als stellvertretender Geschäftsleiter beim Caritasverband tätig. Außerdem ist Jakimowicz Notfallseelsorger.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.