"Corona? Wie erhalte ich mein Testergebnis?" steht auf dem Kärtchen, das jemand nach dem Abstrich in die Hand gedrückt bekommen hat. Gleich daneben wurde ein Etikett mit dem QR-Code, einem vierstelligen Kennwort und einer Kombination aus Ziffern und Kleinbuchstaben aus 32 Zeichen aufgeklebt. Der Inhaber solle sein Testergebnis nach 24 Stunden über den QR-Code und ein Smartphone abfragen, steht dabei.
Aus guten Gründen lässt das Kärtchen keine Rückschlüsse auf die Person zu, für die es ausgestellt worden war. Aber irgendjemand wartet nun auf sein Testergebnis und kann wohl nicht darauf zugreifen. "So einen Fall hatten wir auch noch nicht", sagt Christine Hollederer, die Pressesprecherin am Landratsamt Amberg-Sulzbach. Wer so ein Schriftstück findet, solle es am besten beim Gesundheitsamt (Hockermühlstraße 53) abgeben. "Dort wird dann auf amtlichen Weg versucht, den Patienten ausfindig zu machen." Auf gar keinen Fall sollte der Finder den QR-Code aus Neugier selbst abrufen. Sonst könnte es passieren, dass das Testergebnis als übermittelt gilt, der Getestete im schlimmsten Fall nicht oder erst verzögert über eine Infektion informiert wird. Im aktuellen Fall wurde das Gesundheitsamt bereits vom Fund in Kenntnis gesetzt, die Karte bei der Behörde abgegeben.
Der Abstrich des Betroffenen ging an das Weidener Labor Synlab. Dort werden jeden Tag tausende Tests aus ganz Deutschland ausgewertet.























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