Vor zehn Jahren sind sie belächelt worden. Heute lachen sie, weil sie es besser wissen: Die französische Filmnacht hat sich allen Unkenrufen zum Trotz zu einem Selbstläufer entwickelt. Wer Karten will, muss schnell sein.
Es ist heuer die zehnte französische Filmnacht, die am Freitag, 8. Februar, im Ring-Theater läuft. Die Veranstaltung war in den vergangenen Jahren immer ausverkauft. Rund 250 Gäste kommen, um französische Filme, zum Teil in Originalsprache mit Untertiteln, zu sehen, Cidre zu trinken und Canapés zu genießen.
Warum also das Konzept ändern? "Das war im Vorfeld die Frage, doch der Charakter der Veranstaltung ist einzigartig, so soll es bleiben", sagte Eugen Burger bei der Pressekonferenz im Ring-Theater am Mittwoch. Er ist als zweiter Vorsitzender in beiden veranstaltenden Vereinen, Freundeskreis Périgueux und Kulturverein Amberg, das Bindeglied. "Klein, aber fein soll es bleiben", sagte Anne-Marie Brey, Vorsitzende des Freundeskreises. Statt Cidre im Sektglas gibt es heuer Crémant (Schaumwein). Als Appetitanreger warten ab 19.30 Uhr kleine Häppchen "mise en bouche" auf die Gäste. Dann wird der erste Film in Originalsprache mit Untertiteln gezeigt: "Madame Aurora und der Duft von Frühling". Um 21.15 Uhr wird das französische Büfett eröffnet. Gesättigt geht es in die zweite Runde: "Eine bretonische Liebe" ist ein französischer Film, der in der deutschen Fassung gezeigt wird. Beide Streifen feierten 2017 Premiere und laufen erstmals in Amberg.
14 Helfer sind am 8. Februar im Ring-Theater im Einsatz. Im Preis von 22 Euro (24 Euro Abendkasse) sind der Begrüßungsdrink, die Häppchen und der Kino-Eintritt enthalten. Getränke müssen extra gezahlt werden. Karten gibt es samstags von 9.30 Uhr bis 12 Uhr im Ring-Theater - zum ersten Mal am 15. Dezember.













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