19.09.2021 - 15:17 Uhr
AmbergOberpfalz

CSU möchte mehr Kita-Plätze in Ammersricht

Im Amberger Stadtteil Ammersricht wird fleißig gebaut. Doch gibt es auch genügend Kinderbetreuungsplätze? Der CSU-Ortsverband sieht dringenden Handlungsbedarf.

Baugebiete gibt es in Ammersricht genügend. Aber auch Betreuungsplätze für Kinder?
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Pünktlich zum Schulanfang ging es bei einer Sitzung des CSU-Ortsverbandes Ammersricht um die Kinder aus dem Stadtteil. Stellvertretender Ortsvorsitzender Tobias Stubenvoll wird in einer Pressemitteilung mit diesen Worten zitiert: "Im Amberger Norden sind weitere Kita-Plätze dringend nötig. Wir weisen neue Baugebiete aus, in den alten Siedlungsgebieten tut sich was, sprich junge Familien kommen hinzu, aber die Kinder müssen in andere Stadtteile gefahren werden, weil die hier angebotenen Kinderbetreuungsmöglichkeiten aus allen Nähten platzen."

Stadträtin Gabi Donhauser pflichtet ihrem Kollegen in dem Schreiben bei: "Der Bedarf in Ammersricht ist riesig. Die Analyse sieht unseren Stadtteil auf Platz eins. Wir sind hier dran und guter Dinge, dass bei uns in den nächsten Jahren weitere Krippen- und Kindergartenplätze geschaffen werden können. Das Jugendamt haben wir nach meiner Einschätzung jedenfalls schon überzeugt."

Auch der Abriss des alten Hausmeisterhauses an der Schule war Thema. Christian Schafbauer sagte laut Presse-Info bei dem Treffen: "An dieser Stelle werden Räumlichkeiten für die Ganztagsschule geschaffen. Die Ausschreibung läuft. Baubeginn soll bereits Anfang des Jahres 2022 erfolgen."

Auf Anregung von Tobias Stubenvoll wurde abschließend über die ÖPNV-Verbindungen in Luitpoldhöhe gesprochen: "Dass im Zuge von Baumaßnahmen Einschränkungen für den ÖPNV hinzunehmen sind, ist ja nichts Ungewöhnliches. Dass aber wegen der Straßen- und Kanalbaumaßnahme in der Sulzbacher Straße, die bis Ende 2022 dauern soll, gleich eine komplette Linie für über eineinhalb Jahre faktisch gestrichen wird, wundert schon viele."

Vor allem älteren Bewohnern aus Luitpoldhöhe werde dadurch wortwörtlich der Anschluss genommen. Sie kämen nicht oder nur sehr schwer zum Einkaufen, zum Arzt oder zu anderen Angeboten in der Stadt. Die Christsozialen vereinbarten, diesbezüglich auf den Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach zugehen zu wollen.

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Ammersricht bei Amberg

 

 

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