04.08.2020 - 14:04 Uhr
AmbergOberpfalz

Decker-Schulen: Vier langjährige Lehrer hören auf

Wenn im September das neue Schuljahr beginnt, sind vier langjährige Lehrer der Dr.-Johanna-Decker-Schulen nicht mehr dabei: Nach mehr als 30 Jahren sind sie jetzt aus dem Schuldienst ausgeschieden.

von Externer BeitragProfil

Schulleiter Oberstudiendirektor Günter Jehl würdigte mit freundlichen und humorvollen Worten einige Besonderheiten der verdienten Pädagogen, die von ihm und vom Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Studiendirektor Franz Hanauska, Geschenke bekamen.

Oberstudienrätin i. K. Karin Bittner begann ihre Zeit an den Decker-Schulen im September 1987 und tritt heuer nach 33 Jahren in ein Sabbatjahr ein. Im Fach Französisch hat sie meist Oberstufenkurse unterrichtet und sich über viele Jahre in der Organisation des Schüleraustauschs mit der Partnerschule in Luxemburg engagiert. Im sportlichen Wahlfachangebot stand ihr Name für „Selbstverteidigung“, aber auch im Bereich Leichtathletik habe sie mit ihren Schülerinnen herausragende Erfolge erzielt, betonte Jehl. Daneben habe sie Einsatz für das Kollegium gezeigt, als Obfrau des Bayerischen Philologenverbands (bis 2018).

Studiendirektor i. K. Hans Muck war seit Februar 1985 Lehrer für Mathematik und Physik am DJD-Gymnasium. Er habe sich von Anfang an über das übliche Maß hinaus für die Belange der Schule engagiert – insbesondere als Systembetreuer im Bereich der Informatik und Schulverwaltungs-EDV. Mit allen Kabelsträngen im weitläufigen Gebäude sei er persönlich bekannt, und es gebe wohl keinen Computer und kein Peripheriegerät, das nicht seine Fingerabdrücke trage, fügte Jehl hinzu. Dazu noch sei er gewissermaßen der Vater der Schul-Homepage. Seine zweite verantwortungsvolle Tätigkeit war die Leitung der Fachschaft Mathematik/Informatik. Auch war er Fortbildungsreferent für Informatik beim Katholischen Schulwerk Bayern.

Seit September 1988 war Oberstudienrätin i. K. Gudrun Nibler an den DJD-Schulen Lehrerin für Mathematik und Physik. Trotz Teilzeiteinsatz habe sie regelmäßig als Klassenleiterin Verantwortung übernommen und die ihr anvertrauten Schülerinnen gewissenhaft geführt, betonte Jehl. Unter anderem sei sie dabei als Begleiterin bei den Kennenlerntagen der Schülerinnen der 5. Klassen auf der Burg Trausnitz im Einsatz gewesen. Hier wie auch im Unterricht habe man sich ganz auf sie verlassen können, wobei sie ihren Dienst stets mit der ihr eigenen bewundernswerten Ruhe und Freundlichkeit versehen habe.

Oberstudienrätin i. K. Sigrid Ringeisen kam im September 1986 an die Decker-Schulen. Seitdem sei ihr Name an den DJDS ein Synonym für „Tanz“, merkte Schulleiter Jehl an. Mit großer Leidenschaft und außerordentlichem Engagement habe sie über Jahrzehnte hinweg Schülerinnen in verschiedenen Tanzformationen und -stilen betreut. Deren Auftritte seien nicht nur bei DJDS-Veranstaltungen eine Attraktion gewesen, sondern auch bei überregionalen Meisterschaften, bei Vorführungen in Regensburg und in München. Zudem habe sie Tanzlehrgänge geleitet, etwa für den Bayerischen Landessportverband.

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