Schwandorf
20.01.2026 - 08:38 Uhr

Bub legt Fieberthermometer in Backofen und löst Explosion aus

In Schwandorf ist es am Montag zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Der Grund: Ein Neunjähriger wollte seine Mutter täuschen und legte dazu ein Fieberthermometer in den Backofen. Es kam zur Explosion – auch Quecksilber wurde freigesetzt.

Ein Fieberthermometer misst erhöhte Temperaturen, ist aber nicht dafür vorgesehen, in den Backofen gelegt zu werden. Das musste nun auch ein Neunjähriger aus Schwandorf erfahren. Symbolbild: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Fieberthermometer misst erhöhte Temperaturen, ist aber nicht dafür vorgesehen, in den Backofen gelegt zu werden. Das musste nun auch ein Neunjähriger aus Schwandorf erfahren.

Wegen eines explodierenden Fieberthermometers ist es in Schwandorf zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Wie die Polizei in ihrem Pressebericht informiert, ereignete sich der Vorfall am Montag gegen 19 Uhr in einem Einfamilienhaus. Hinter dem außergewöhnlichen Vorfall steckt offenbar ein neunjähriger Bub – der seine Mutter täuschen wollte. Die Polizei schreibt: Der "Schüler hatte dort die kurze Abwesenheit seiner Mutter in der Küche ausgenutzt, um und ein Fieberthermometer in den aufgeheizten Backofen gelegt, da er seiner Mutter zeigen wollte, dass er krank sei".

Weiter heißt es: "Die Temperatur des Backofens überstieg den Messbereich des Thermometers offensichtlich deutlich, so dass das Thermometer im Backofen zerbarst." Durch die Explosion trat giftiges Quecksilber aus, die Feuerwehr musste es aufnehmen und die Wohnung belüften. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Backofen sei aber mit Quecksilber kontaminiert und "damit wohl nicht mehr zur Zubereitung von Speisen geeignet", steht im Bericht. Über das Manöver ihres Sohnes dürfte die Mutter kaum erfreut gewesen sein. Wie sie reagierte, beschreibt die Polizei jedoch nicht.

 
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