Erst aufgemotzt, dann abgestraft. Ein uneinsichtiger Auto-Freak hat sich am Dienstagabend ein saftiges Bußgeld eingehandelt. Der 18-jährige Fahranfänger war mit seinem aufgemotzten BMW unterwegs, als ihn die Amberger Polizei im Stadtgebiet aufhielt – und ihn als Wiederholungstäter erkannte. Bereits zwei Tage zuvor hatten die Beamten den Wagen, dessen Auspuffanlage manipuliert und mit ganzen 90 Dezibel viel zu laut war, ausgebremst. Das Fahrzeug war daraufhin für ein Gutachten sichergestellt und zu einem technischen Sachverständigen gebracht worden.
Erst am Dienstag hatte der junge Mann sein Fahrzeug zurückbekommen und brauste ohne die geforderten Umbauten erneut im Stadtgebiet herum. Wie beim ersten Verstoß war er in Begleitung eines Freundes unterwegs, wodurch er zugleich gegen die geltende Ausgangsbeschränkung verstieß. Die Folgen: weitere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz (150 Euro Bußgeld) und ein erneutes Erlöschen der Betriebserlaubnis (90 Euro Bußgeld) seines Fahrzeugs. Dieses Mal wird wirft ihm die Polizei vorsätzliches Handeln vor, was eine Verdopplung des Bußgeldes in beiden Fällen nach sich zieht.













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