Amberg
08.03.2022 - 10:38 Uhr

Drei Alkoholfahrten in zwei Stunden in Amberg

Gleich vier Verkehrsteilnehmer bekamen am Montag Ärger mit der Polizei in Amberg. Drei hatten Alkohol getrunken und sich danach hinters Steuer oder auf das Fahrrad gesetzt, einer fuhr bekifft Auto.

Bei Polizeikontrollen in Amberg und Kümmersbruck wurden in der Nacht zum Dienstag mehrere Alkoholtests durchgeführt. Symbolbild: Uli Deck / dpa
Bei Polizeikontrollen in Amberg und Kümmersbruck wurden in der Nacht zum Dienstag mehrere Alkoholtests durchgeführt.

Polizisten haben am Montagabend, 7. März, gegen Mitternacht eine 35-jährige Autofahrerin im Mosacherweg in Amberg angehalten. Bei der Verkehrskontrolle wirkte die Frau laut Polizeibericht sichtlich nervös. Die Frage der Beamten, ob sie Alkohol getrunken hatte, beantwortete die Autofahrerin nur zögerlich. Deshalb folgte ein Alkoholtest, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Frau musste daraufhin zur Blutentnahme, ihr Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt.

Kurz darauf kontrollierten Beamte des Einsatzzuges in der Regensburger Straße einen 42-jährigen Fahrradfahrer. Hierbei rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test zeigte einen Wert von knapp zwei Promille und hatte ebenfalls eine Blutentnahme zur Folge. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Gegen 1.30 Uhr erwischten die Polizeibeamten den nächsten alkoholisierten Fahrer, diesmal in Kümmersbruck. Ein Alkoholtest bei dem 65-jährigen Fahrzeuglenker ergab einen Wert von unter ein Promille. Der Mann muss Polizeiangaben zufolge voraussichtlich mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Drogentest positiv

Bereits Montagmittag überprüften Polizisten außerdem einen 19-jährigen Studenten mit seinem Pkw. Wie die Polizei berichtet, räumte der junge Mann bei der Kontrolle den Konsum von Marihuana ein. Ein Drogentest bestätigte diese Angaben. Das Fahrzeug des 19-Jährigen wurde daraufhin verkehrssicher abgestellt und der Marihuana-Konsument mit zur Dienststelle genommen, ihn erwartet wohl ein Fahrverbot von einem Monat.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.