Amberg
20.01.2026 - 11:43 Uhr
OnetzPlus

Drogenhandel: Großer Prozess mit fünf Angeklagten und 39 Verhandlungstagen in Amberg

Die Anklage steht, der Vorwurf lautet Handeltreiben mit Betäubungsmitteln. Ab Februar müssen sich am Landgericht in Amberg fünf Angeklagte vor der Großen Strafkammer erklären – ein Drogenprozess, der viele Verhandlungstage erfordern wird.

Es ist ein großer Prozess, den das Landgericht Amberg ab Frühjahr zu stemmen hat. Es geht um Drogenhandel, fünf Angeklagte müssen sich ab 20. Februar vor der Großen Strafkammer verantworten, bestätigt Uli Hübner, Pressesprecher des Landgerichts Amberg, gegenüber Oberpfalz-Medien. Drei Richter sollen der Verhandlung vorsitzen.

„Die Anklage ist zugelassen und terminiert“, bestätigt Hübner. Es gehe um Drogendelikte, sagt der Pressesprecher. Ein großes Unterfangen, das durch Ablegerverfahren aber schon abgespeckt wurde. „Es gab bereits zwei Verfahren, die separat verhandelt wurden. Statt sieben sind in dieser Verhandlung deshalb nur fünf Personen angeklagt“, sagt Hübner gegenüber Oberpfalz-Medien.

39 Verhandlungstermine

Worum es genau geht oder wie viele Zeugen das Gericht hören wird, das darf der Pressesprecher einen Monat vor Beginn der Verhandlung noch nicht preisgeben. Fest steht bisher vor allem eines: Der Prozess wird sich ziehen. 39 Verhandlungstermine sind bisher angesetzt – bis die Richter zu einem Urteil kommen, wird es wohl bis zum Sommer dauern, mutmaßt Hübner.

Wie viele Anwälte die Angeklagten in der Sache vertreten, auch das bleibt vorerst offen. Nicht wenige werden es wohl dennoch sein. Ob das Landgericht einen solch großen Prozess rein räumlich stemmen kann? Daran zweifelt Pressesprecher Hübner nicht. „Es steht bereits fest, dass die Verhandlung im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Amberg stattfinden wird“, sagt er. Der Raum werde entsprechend der vielen Beteiligten angepasst – zu eng werde es in jedem Falle nicht.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.