Erika Margarethe Meier aus Amberg feierte vergangenen Mittwoch ihren 90. Geburtstag. Zur Welt kam die Jubilarin am 15. Juli 1936 in Amberg, hinten in der Jesuitenfahrt gleich neben dem Vilstor. Sie war als Älteste von drei Geschwistern. Als Grundschülerin ging Erika Margarethe Meier in die Max-Josef-Schule, dann zu den Schulschwestern. In der Malzfabrik Greger lernte sie den Beruf der kaufmännischen Angestellten, wechselte aber nach Beendigung ihrer Ausbildung im Alter von 20 Jahren zur Amberger Standortverwaltung. Dort war auch der Elektromeister Edwin Meier tätig, mit dem sie sich anfreundete und den sie schließlich im Mai 1962 heiratete. Die Eheleute Meier haben eine Tochter und einen Sohn. Im Laufe der Jahre wuchs die Familie, es kamen zwei Enkelkinder und auch vier Ur-Enkelkinder zur Welt.
Anfang der 1970er Jahre wechselte die Jubilarin von der Standortverwaltung zum Bundeswehrlazarett. Dort arbeitete sie, bis sie vor der Jahrtausendwende in Rente ging.
Zeitlebens war die Seniorin sportlich unterwegs. Erika Margarethe Meier war Mitglied im Sportverein, wo sie sich regelmäßig mit ihrer Gymnastikgruppe traf, während ihr Ehemann Edwin einen Schrebergarten in der Kleingartenanlage Am Anger bestellte. Gemeinsame Aktivitäten der Eheleute Meier waren Wanderurlaube in Südtirol und gemütliche Kegelrunden. Vor 13 Jahren verstarb Edwin Meier. Seither lebt die Ambergerin eigenständig im Haus des Sohnes und wird von ihm und dessen Frau betreut. Zusätzlich kümmerte sich ein Pflegedienst um die rüstige Seniorin. Seit einigen Jahren besucht Erika Meier die Tagespflege des Wallmenichhauses. Dort feierte die Jubilarin am vergangenen Mittwoch mit Gleichaltrigen ihren 90. Geburtstag. Am Samstag feierte die Jubilarin nochmals mit ihren Kinder und deren Familien beim Kopf in Altmannshof. Auch Dritter Bürgermeister Tuncer Ayton gratulierte und übermittelte die Glückwünsche der Stadt. Er überreichte einige Euro "Amberger Stadtgeld".













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