04.11.2020 - 15:52 Uhr
AmbergOberpfalz

Erika Wakayama als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet

Als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet wurde Erika Wakayama. Die in Japan geborene Künstlerin lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Amberg.

von Externer BeitragProfil

Seit einigen Jahren ist Amberg der Lebensmittelpunkt der 1981 geborenen Künstlerin Erika Wakayama und ihrer Familie. Die gebürtige Japanerin absolvierte ihr Studium der Malerei an der Nürnberger Akademie der bildenden Künste und an der Kunstakademie Düsseldorf.

In ihren Arbeiten bringt Erika Wakayama, die als Künstlerin der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet wurde, sowohl das Papier als auch die zarten, aber minutiös ausgerichteten Buntstiftlinien zur Geltung. In beidem hat sie laut einer Pressemitteilung eine ihrer japanischen Tradition nahe Ausdrucksweise gefunden.

Wakayamas Zeichnungen besitzen durch die hingehauchten, trocken anmutenden Farben ihrer Buntstifte eine feine Ästhetik. Auf den bis zu über drei Meter hohen Papierbögen entsteht eine atmosphärische Wirkung, die über den Begriff der klassischen Zeichnung deutlich hinausgeht. Die Materialität bleibe erhalten, denn die weiße Struktur des Papiers dringe durch die sanften Töne hindurch. Installiert im Raum, erfahren die Arbeiten einen objekthaften Charakter. Oft pinne sie die Künstlerin auch einfach nur an die Wand.

Bei Blitzaktionen funktioniert die in Amberg lebende Künstlerin Gegenstände im privaten Bereich oder öffentlichen Raum mit geringem Aufwand phantasievoll um. Zum Beispiel erzeugt sie mit Socken auf Heizkörpern und Kartons Bilder von Vierbeinern oder macht aus umgedrehten Galeriehaken Sitzende. "Mit hintergründigem Humor pickt sich die Künstlerin Zufallsfunde aus dem Überfluss der zeitgenössischen Welt heraus und schafft daraus abstruse Erscheinungen", heißt es laut Pressemitteilung. Die im Kontext der japanischen Kultur stehenden Werke bieten Anreize zum genauen Hinsehen, zum Wahrnehmen und Eintauchen in die ungewöhnliche Thematik der Japanerin. "Einerseits asketisch zurückhaltend, andererseits raumgreifend offenbaren sich die Inhalte erst nach längerer und genauer Betrachtung", heißt es abschließend.

Mehr zum Thema Kunst in der Region

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Videos aus der Region

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.