21.09.2020 - 14:09 Uhr
AmbergOberpfalz

Erst die Deutschen Meisterschaften und dann die Weltmeisterschaften

Der Ostbayerische Bart- und Schnauzerclub 1996 wird im Oktober 2021 in der niederbayerischen Western-Stadt Pullman City die Deutsche Meisterschaft ausrichten. Er würde sich auch die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft zutrauen.

Sie leiten für die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Ostbayerischen Bart- und Schnauzerclubs 1996. (Vorn von links) Präsident Willi Preuß, Co-Präsident und Internetbetreuer Christian Feicht, Kassen- und Pressewart Lisa Preuß, Vizepräsident Josef Nerb und Schriftführer Peter Seidl. (Hinten von links) Die Beisitzer Brigitte Jana und Sebastian Horst.
von Autor USCProfil

Der wiedergewählte Präsident Willi Preuß hat in der Jahresversammlung des Ostbayerischen Bart- und Schnauzerclubs 1996 die Vorkommnisse bei der Weltmeisterschaft 2019 in Antwerpen kritisiert. Laut ihm war die Teilnahmegebühr überteuert. Andere Unzulänglichkeiten seien kämen hinzu, etwa immer noch fehlende Urkunden und billige Siegerpokale aus Plastik. "Kritische Nachfragen sind bislang unbeantwortet geblieben."

Der Club schickte dennoch 20 Bärtige an den Start und konnte sehr gute Ergebnisse erzielen. Einen 1. Platz belegte Lutz Giese aus Berlin in der Kategorie Backenbart Chinese sowie 3. Plätze Max Pankow aus Berlin in der Kategorie Schnauzbart Dali, Haim Hoffmann aus Berlin in der Kategorie kaiserlicher Backenbart und Yohann Catton aus Noidans Le Ferroux (Frankreich) in der Kategorie Vollbart Verdi. Insgesamt waren 350 Teilnehmer aus 27 Ländern am Start.

Derartige Pannen wie in Antwerpen sollen natürlich bei der Bart-Olympiade und Deutschen Meisterschaft der Bärte nicht passieren, die der Verein im Oktober 2021 in der Western-Stadt Pullman City ausrichten wird, versicherte Preuß. Er informierte die Mitglieder über bereits erledigte organisatorische Vorbereitungen und bat um tatkräftige Hilfe bei der Organisation. Dies werde insofern eine Premiere, da die Ergebnisse sowohl als Europa- als auch als deutsche Meisterschaft bei jeweils nur einen Durchgang je Disziplin gewertet werden. Preuß rechnet mit etwa 120 Teilnehmern. Ohne schlafende Hunde wecken zu wollen, deutete Preuß an, dass man sich im Vorstand auch die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2027 in Altötting zutrauen würde.

Neuwahlen:

Präsident Willi Preuß kündigte an, dass er nur noch für zwei Jahre zur Verfügung stehen wird. Als seinen potenziellen Nachfolger stellte er Vizepräsident Christian Seicht aus Altötting vor, der sich in aller Ruhe in sein künftiges Amt einarbeiten könne, wie Preuß ergänzte. Die Wahlen fielen einstimmig aus.

  • Präsident Willi Preuß (Sulzbach-Rosenberg)
  • Schriftführer Peter Seidl (Amberg)
  • 2. Beisitzer Sebastian Horst (Sulzbach-Rosenberg)
  • Pressewart Lisa Preuß (Sulzbach-Rosenberg)
  • Kassenprüfer Günter Jana (Kelheim) und Christian Halbritter (Staußacker)
  • VDB-Delegierte: Lisa Preuß, Timothy Hambrick, Kastl, Haim Hoffmann (Berlin), Christian Feicht (Altötting), Josef Nerb (Aschach) und Willi Preuß

Ganz unverhofft geht es in der Münchener Allianz-Arena an den Start

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