Amberg
27.10.2022 - 16:20 Uhr

Fahrradaktion der Amberger Polizei

Polizeihauptkommissar Benjamin Hertel mit einer Radfahrerin. Bild: Polizeiinspektion Amberg/exb
Polizeihauptkommissar Benjamin Hertel mit einer Radfahrerin.

Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es der Polizei ein großes Anliegen, ungeschützte Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer, hinsichtlich ihrer eigenen Sicherheit zu sensibilisieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Amberger Polizei. Darum wurden am Dienstag an verschiedenen Fußgängerüberwegen im Stadtgebiet Amberg verstärkt Fahrradfahrer in Bezug auf Beleuchtung, Schutzausrüstung und Verhalten im Straßenverkehr kontrolliert. Im Fokus stand, dass sich die Radfahrer durch Beleuchtung am Rad und durch helle, reflektierende Kleidung sichtbar machen sollten.

"Von rund 140 kontrollierten Fahrradfahrern mussten 37 aufgrund mangelnder Ausrüstung, wie fehlender Beleuchtung, beanstandet werden", heißt es. Zahlreiche Belehrungen folgten hinsichtlich des Tragens eines Helms oder besserer Sichtbarkeit durch helle und reflektierende Kleidung. "Denn nur wenn der Autofahrer Fußgänger und Fahrradfahrer rechtzeitig erkennt, kann er reagieren und Gefahrensituationen vermeiden", schreiben die Beamten.

Wichtig ist es den Beamten, hervorzuheben, dass an Fußgängerüberwegen nur Fußgänger und Roll- sowie Krankenfahrstühle Vorrang haben. Das heißt für Radfahrer, dass sie am Fußgängerüberweg absteigen und schieben müssen. "Einige Radler, die bei regem Pkw-Verkehr und trotz Polizeipräsenz über den Fußgängerüberweg radelten, wurden nochmals eindringlich auf diese Regelung hingewiesen."

 
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