15.05.2020 - 09:55 Uhr
AmbergOberpfalz

Fahrradtour statt Fjord-Erkundung

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"Virus und wir" - so heißt die Kolumne, in der Redaktionsmitglieder von Oberpfalz-Medien ihre Gedanken zur Coronakrise aufschreiben. Diesmal gibt es statt sattem Grün in Norwegen die Warteschlange vor dem Fahrradgeschäft.

In Zeiten der Coronapandemie erleben Fahrradgeschäfte großen Zulauf.
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Es hätte ein dreiwöchiger Trip mit einem Wohnmobil im Juni nach Norwegen werden sollen. Ein spannendes Land mit all seiner grünen Vegetation, den schwindelerregend hohen und weltbekannten Fjorden, lauen Sommerabenden am Feuer sowie den gelb und rot leuchtenden Holzfassaden der Küstenstadt Bergen: Stattdessen befand ich mich vor einigen Tagen ebenfalls mit einem Mundschutz in einer langen Warteschlange vor einem Fahrradgeschäft.

Vielleicht fällt der Urlaub heuer ins Wasser. Nichts wie in die Fahrradgeschäfte

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Denn all das Beobachten der Infektionszahlen des Robert-Koch-Instituts oder der Johns-Hopkins-Universität in den abendlichen Nachrichten verfestigte die Befürchtung zu einer Tatsache. Heuer wird es nichts mit der Norwegen-Reise. Fränkische Schweiz statt Preikestolen, Oberpfälzer Seenland statt Kanufahren auf dem Tokke-See. Dann aber wenigstens die heimatliche Landschaft und Schönheit mit einem neuen Fahrrad erkunden - das war der Plan.

Im Home-Office wird man fett? Von wegen!

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Soll es wieder ein Mountainbike werden oder lieber flink unterwegs auf einem Crossbike, einer Art Rennrad fürs Gelände? So viel Zeit fürs Nachdenken hat man heuer gar nicht. Denn als ich mich für ein Modell entschieden hatte, war es auch schon ausverkauft. Dann ist es also das zweitschönste Fahrrad im Geschäft geworden.

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